Für gemeinsamen Bauhof

Anzeige
Die Bürgermeister Ulrike Stentzler und Oliver Mesch (vorne) mit den Bauausschussvorsitzenden Lothar Burkschat (v.l.)sowie Jens Hoffmann, bei der Vertragsunterzeichnung Foto: bm

Lütjensee und Trittau: Vereinbarung unterzeichnet. Rohbau im November fertig

Von Birgit Maurer
Trittau
Der gemeinsame Bauhof von Trittau und Lütjensee an der Carl-Zeiss-Straße im Gewerbegebiet wird gebaut. Lütjensees Bürgermeisterin Ulrike Stentzler und Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch unterzeichneten den Vertrag. Der regelt unter anderem die künftige Zusammenarbeit. Genau wie die Baukosten von 1,1 Millionen Euro werden auch die zukünftigen Betriebskosten im Verhältnis 70 (Trittau) zu 30 (Lütjensee) aufgeteilt. Dabei bleiben die vier Mitarbeiter aus Lütjensee und drei aus Trittau jeweils bei ihrer Gemeinde angestellt, werden aber nach ihren besonderen Kompetenzen eingesetzt.
Der neue Bauhof wird 330 Quadratmeter groß, ist ein Zweckbau mit Fahrzeughalle, Waschanlage, Pausen- und Sanitärräumen und jetzt auch für weibliche Mitarbeiter eingerichtet. Aus Kostengründen wurde auch eine Kalthalle geplant, das spart Heizkosten. Derzeit wird der Boden für die Fundamente vorbereitet. Der Rohbau soll Anfang November errichtet werden.
„Wir können Maschinen und Mitarbeiter auch an andere Gemeinden ausleihen“, sagt Jens Hoffmann, der Vorsitzende des Bauausschusses Trittau. Zudem soll ein Betriebsleiter für den neuen Bauhof eingestellt werden. Der soll alle Arbeiten koordinieren, bisher haben das Bürgermeisterin Stentzler und die Verwaltung übernommen. „Dann wollen wir auch die Grünpflege wieder selbst übernehmen“, so Mesch. Zurzeit werde das an Fremdfirmen vergeben. Details dazu sollen demnächst Thema im Bauausschuss sein.
Zeitersparnis verspricht sich Stentzler auch durch die neuen Lagermöglichkeiten im Neubau: „Im Moment haben wir keinen Platz, die Mitarbeiter müssen oft zu den Baumärkten fahren, das kostet viel Zeit.“ Sie freut sich zudem, dass durch die Kooperation einiges angeschafft wird, was man sich alleine nicht hätte leisten können, wie beispielsweise eine Fahrzeugwaschanlage. Gemeinsam genutzt werden kann der in Trittau vorhandene Wegehobel, der bei Schlaglöchern eingesetzt wird.

Weitere Gemeinden können beitreten


„Seit bekannt ist, dass unser Standort an der Feuerwerkerei nicht erweitert werden kann“, berichtet Hoffmann, „wird ein neuer Bauhof geplant.“
Im Gespräch war auch die Ansiedlung am Lehmbeksweg. Das war aber wegen eines Grünzuges nicht möglich. Auch Grönwohld sollte ursprünglich mit in die Kooperation einsteigen, entschied sich aber dagegen.
„Es können weitere Gemeinden dazukommen. Die Halle ist in Modulbauweise erstellt, kann jederzeit erweitert werden. Das Gelände ist über 6.000 Quadratmeter groß und noch nicht ausgenutzt“, so Mesch. Die Salzhalle steht schon Sie hat 260.000 Euro gekostet. „Sie ist praktischer als die vorherige. „So spart die Gemeinde Zeit, das vor der Halle abgekippte Salzsandgemisch umzulagern und es liegt geschützter“, so Hoffmann.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige