Für Hilfe nach Costa Rica

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Mina Hader vor ihrer Schule Foto: mkei

Ahrensburger Schülerin absolviert ihr freiwilliges Jahr im Ausland

Von Manuela Keil
Ahrensburg
Mina Hader hat ein spannendes Jahr vor sich. Nicht nur dass die 18-Jährige bald ihr Abitur in der Tasche haben wird. Sie hat für die Zeit danach bereits feste Pläne.
„Ich gehe für ein Jahr nach Costa Rica und mache dort ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)“, sagt das junge Mädchen. Dann habe sie noch ein Jahr lang eine Art Puffer bis zum Studium. „Viele meiner Mitschüler wissen noch gar nicht, was sie nach ihrem Abi machen wollen.“ Mina Hader hingegen ist zielstrebig und plant ihr Leben gern. „Ich mag es gern etwas strukturiert“, sagt sie.
Außerdem trainiert Nina Hader acht- bis zwölfjährige Schüler beim Basketballspiel, war selbst Leistungssportlerin und in der achten und neunten Klasse an der Eliteschule des Sports, bis sie eine Verletzung stoppte. Aber sie arbeitet an Wochenenden auch als Schiedsrichterin. Und powert sie sich beim Laufen aus, macht Yoga und Bauchtanz. Die Entscheidung und auch die Vorbereitungen für ihr FSJ habe sie ganz allein und ohne ihre Eltern getroffen, erzählt Mina Hader. Nur als es um das Land ging, es sollte ein lateinamerikanisches sein, hätten die Eltern für ein sicheres plädiert. Deshalb fielen Mexiko und Kolumbien weg und Brasilien, denn sie möchte Spanisch lernen. „Französisch spreche ich schon fließend, denn wir sind der zweite Jahrgang an der Stormarnschule, der das Deutsch-Französische Abi macht.“

Leben mit Gastfamilie


Bereits im September vergangenen Jahres bewarb sich Mina Hader beim ICIA Freiwilligenaustausch weltweit, einem gemeinnützigen Verein und hatte sich bereits gegen Work & Travel und auch gegen Aupair entschieden. „Die Länderzusage habe ich dann Weihnachten bekommen. Und am 25. August geht mein Flug“, sagt Mina Hader. Sie werde wahrscheinlich in einer Gastfamilie wohnen, das sei noch nicht ganz klar. Ebenso unklar ist noch das konkrete Projekt. Beides entscheidet sich spätestens vier Wochen vor Antritt ihrer Reise. „Am liebsten möchte ich Jugendarbeit machen oder Grundschüler betreuen.“ Aber es könne auch sein, dass es ältere Kinder werden oder Senioren. In jedem Fall aber ein soziales Projekt.

Suche nach Spendern


Das Jahr kostet 10.000 Euro und wird staatlich gefördert. Für Mina Hader bleibt ein Anteil von 3.600 Euro plus Flug, Visum und Impfungen, den sie aufbringen muss. „Ich verdiene in dem Jahr kein Geld, und die Organisation wünscht, dass man das Geld über Spenden bekommt.“ Über einen Lehrer hat die Schülerin schon Kontakt mit dem Rotary Club aufgenommen. Sie möchte weitere Firmen ansprechen und wird die Eltern ihrer Basketballschüler anschreiben. „Und ihnen meine Pläne schildern“. Es gibt viel zu tun, denn langsam geht es auf die Abiturprüfungen zu. Ende Juni kann Mina Hader dann ihr bestandenes Abi feiern. „Ich bin froh, dass ich weiß, wo es nach meinem Abschluss hingeht und ich freue mich schon tierisch auf die Zeit in Costa Rica.“

Wer helfen will, erreicht die Schülerin unter E-Mail: mina.hader@gmail.com
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