Gefiederter Minizoo verzaubert Passanten

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Ein Bild aus dem Herbst zeigt den Teich, der den optimalen Lebensraum für die Vögel bildet Foto: fnf

Auf dem Grundstück eines Bargteheider Paares leben Fasane, Puten und Tauben

Bargteheide Bereits zum zweiten Mal erhielten Nils Untiedt und Jaques Jouis für ihren prächtigen Vorgarten vom Verschönerungsverein Bargteheide (VVB) eine Auszeichnung. Doch richtig spannend wird es erst im hinteren Teil des Grundstücks. Hier hat das Paar mit den Jahren einen Vogelzoo angesammelt. Es gibt Gold-, Diamant- und Silberfasane, Puten, Pfautauben, Holländische Haubenhühner, Perlhühner und Kanarienvögel.

„Nur einmal hatten wir ein Problem mit einem Nachbarn.“ Nils Untiedt

„Auf dem Grundstück wurden schon immer Tiere gehalten. Daher war das mit der Genehmigung kein Problem“, erklärt Nils Untiedt, der aus einer alteingesessenen Bargteheider Bauernfamilie stammt. Eine Affinität zu den Vögeln habe er daher schon immer gehabt. „Nur einmal hatten wir ein Problem mit einem Nachbarn“, erzählt Untiedt. Der Hahn habe früh morgens gekräht. Seitdem wird er morgens bis halb acht Uhr im Stall gehalten. Etwa 120 Vögel laufen auf dem Grundstück frei herum, oder werden je nach Art in einem Gehege gehalten. „Das ist auch für viele Passanten ein Highlight“, erzählt Untiedt. „Auf der anderen Straßenseite befindet sich ein Kindergarten, etwa 200 Meter weiter ein Seniorenheim. Viele Menschen erfreuen sich hier an den Tieren.“ Seit 16 Jahren lebt das Paar in der Mühlenstraße 43. Das Grundstück bietet mit rund 2.700 Quadratmeter genug Platz für das außergewöhnliche Hobby.
Viel Zeit steckt in der Tierhaltung und der Pflege des Gartens. Nach der Arbeit geht es meist direkt in die Beete. „Aber es ist ja unser Hobby und es macht Spaß. Sonst würde man es ja nicht machen“, sagt Nils Untiedt. Noch nie ist einer der Vögel abhanden gekommen, weder durch Diebstahl noch durch Raubtiere wie Marder, Füchse oder Katzen: „Unsere Gänse passen da sehr gut auf. Die schlagen sofort Alarm.“ Zahlreiche Arten sind in dem Garten bereits vertreten. Eine fehlt allerdings noch – doch sie wird wohl bis auf weiteres ein Traum bleiben: Ein Pfau. Nils Untiedt: „Ein Pfau ist natürlich wunderschön. Aber er macht auch ordentlich Krach. Da würden wir dann wohl tatsächlich Ärger mit den Nachbarn bekommen.“ (fnf)
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