Gegen Wildunfälle

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Die CDU-Politiker Wolfgang Gerstand (v.l.) und Lukas Kilian montieren mit Jäger Uwe Danger Wildreflektoren an einer Landstraße im Kreis Stormarn Foto: wb/ Marcus Börner

1.250 blaue Reflektoren sollen Rehe fernhalten

Stormarn Wildwarnreflektoren erzeugen ein blaues Lichtband zwischen den Leitpfosten und hindern Rehe, Wildschweine und Hirsche am Überqueren der Straße. Mitglieder der Jägerschaft haben in den vergangenen Wochen 1.250 dieser Reflektoren entlang besonders gefährdeter Straßen im Kreis montiert: an der Kreisstraße 74, der Bundesstraße 75 und der A 24 zwischen Witzhave und Reinbek.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass das Anbringen der blauen Wildwarnreflektoren an den Straßenleitpfosten die Wildunfälle im Straßenverkehr um bis zu 80 Prozent reduzieren kann. Uwe Danger, Leiter des Hegeringes Bad Oldesloe: „Das von Fahrzeugen ausgehende Licht erzeugt mit Hilfe der Reflektoren ein blaues Lichtband zwischen den Leitpfosten, das die Wildtiere an einem Überqueren der Straße hindert. Wir freuen uns, dass die Kreisverwaltung die benötigten Mittel zur Verfügung gestellt hat.“
Über 800 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle hat es alleine im Jahr 2013 in Stormarn gegeben. „Die Dunkelziffer liegt aber deutlich darüber, da viele Unfälle gar nicht gemeldet werden“, weiß Hendrik Löffler, Öffentlichkeitsobmann der Stormarner Jäger und ergänzt: „Für das Wild enden die Unfälle in aller Regel tödlich, aber auch für den Menschen besteht durch Wildunfälle Gefahr für Leib und Leben.“
Da sich die meisten Wildunfälle in den Dämmerungs- und Nachtstunden ereignen, haben sich die Wildwarnreflektoren bewährt. Auch Lukas Kilian (CDU), Verkehrsausschuss-Vorsitzender im Kreistag, ist überzeugt, „dass das Geld zum Schutze der Verkehrsteilnehmer und unseres Wildes gut angelegt ist und die Verkehrsunfallzahlen im betroffenen Bereich künftig rückläufig sein werden.“ (fnf)
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