Geschafft – Abi 2016!

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Einzug in die Sporthalle des Gymnasium Trittau. Hier wurde den jungen Damen und Herren das Abiturzeugnis überreicht Foto: Willkomm
 
Elisa Korger ließ sich mit ihrer besten Freundin Aylin Öncebe fotografieren Foto: Willkomm

Trittauer Absolventen auf Reise „die sich Leben nennt“ verabschiedet

Von Andreas Willkomm
Trittau
Seit vergangenen Freitag ist es amtlich: Alle 164 Schüler des Abi-Jahrgangs 2016 des Gymnasium Trittau haben ihre Reifeprüfung bestanden und ihre Abschlusszeugnisse in Empfang genommen. „AbiI-Vegas“ hatten die jungen Leute den diesjährigen Abi-Ablauf getauft, angelehnt an das Glücksspiel. Durch die Reformierung des Abiturs kam es in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Abschluss der letzten neunjährigen und der ersten achtjährigen Jahrgänge. Das hatte zu einigem Chaos in den Schulen, vielen Ängsten bei den Schülern sowie Unstimmigkeiten mit dem Ministerium gegeben. Allen Befürchtungen und Ängsten zum Trotz konnte Schulleiter Edgar Schwenke stolz verkünden, dass in diesem Jahr alle Schülerinnen und Schüler ihr Abitur bestanden haben und dass das Gymnasium Trittau sich über einen Notendurchschnitt von 2,3 (unter Vorbehalt) freut. Der Landesdurchschnitt liegt bei 3,1. Gemeinsam mit seinem Oberstufenleiter, Peter Koerting, begrüßte Edgar Schwenke die 164 Abiturientinnen und Abiturienten sowie deren Gäste, was es erforderlich machte, die Abschlussfeier in die große Sporthalle Großenseer Straße zu verlegen. Auch die meisten Gemeinden, aus denen die Mädchen und Jungen des Trittauer Gymnasiums kommen, hatten Vertreter entsandt, neben vielen Bürgermeistern war natürlich auch die Vorsitzende des Trittauer Schulverbandes, Ute Welter-Agatz, die Chefin über „Sein und nicht Sein“ an den Trittauer Schulen, dabei. Nachdem Rektor und Oberstufenleiter im Wechsel die Begrüßung durchgeführt hatten, versprach Ute Welter-Agatz mit einem Lächeln höchstens 45 Minuten zu reden, was sie aber sehr zur Freude der vielen Menschen nicht wahr machte. Ute Welter-Agatz verabschiedete die 164 Abiturienten auf eine Reise, „die sich Leben nennt“.

„Mach es einfach und mach es einfach“


Im Verlauf der Veranstaltung gab es noch Redebeiträge der Elternvertretung und es wurden viele Ehrungen durchgeführt, die natürlich auch die ehemaligen Eleven betrafen. Die jeweils Besten in ihren Kursen wurden mit Preisen geehrt.
Der Ehrenpreis ging an Elisa Korger, die diesem Tag und natürlich noch vielen mehr mit einem Motto, das auf sie zurückgeführt wird, ihren Stempel aufgedrückt hat: „Mach es einfach und mach es einfach!“ Die zierliche 18-Jährige freute sich unheimlich, ihr Abi endlich in der Tasche zu haben, für das sie sehr viel tun musste. „Einfach war es nicht, aber der Wille es zu schaffen, hat mich angetrieben“, erzählte sie. Nun sollen die großen Pläne umgesetzt werden. Erst einmal wird Elisa einige Wochen durch die USA touren, bevor sie dann im September nach Stuttgart geht. Dort wird sie drei Jahre lang an einer renommierten Modeschule „Nähen und Modezeichnen“ lernen. Im Optimalfall soll sich dann ein Modedesignstudium anschließen. Zudem entpuppte sie sich in den letzten Wochen auch als sehr talentierte Fotografin mit einem tollen Blick für die Motive, die sie gekonnt in Szene setzte. Der Trittauer Fotograf Bernd Marzi hat sie ein paar Wochen unter seine Fittiche genommen und ihr das Basiswissen verschafft.
Zweieinhalb Stunden dauerte der offizielle und förmliche Akt des „Aus-der-Schule-entlassens“. Am Abend wurde dann mit dem Abi-Ball der Schule endgültig adé gesagt. Verdient hatten es sich die jungen Damen und Herren allemal.
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