Großhansdorfer Gymnasiasten starten Umwelt-Projekt

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Schüler und Lehrer des Großhansdorfer Gymnasiums engagieren sich für den Klimaschutz Foto: stb

Jungen und Mädchen entwickeln Maßnahmen, um Energieverbrauch ihrer Schule zu halbieren

Großhansdorf. Schüler und Lehrer aus Großhansdorf engagieren sich gemeinsam für den Umweltschutz und eine lebenswerte Zukunft. So nehmen sie am bundesweiten Klimaschutzprojekts „Fifty/Fifty“ des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen teil. Im Zentrum der Auftaktveranstaltung in der vergangenen Woche stand der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Geladen war der, von der UNESCO-Kommission ausgezeichnete, Verein „Multivision“, der den Schülern der Friedrich-Junge-Schule die Show „fair future II“ präsentierte.
„Würden alle Menschen so viel konsumieren, wie wir Deutschen, bräuchten wir drei Planeten von der Größe der Erde“, erklärte der fair-future Mitarbeiter Holger Krohn den Schülern.
Am Emil-von-Behring-Gymnasium sowie an den Grundschulen Wöhrendamm und Schmalenbeck wird das Projekt ebenfalls im Februar anlaufen. Nicola Richter, vom projektleitenden Fachbüro: „Den Schülern soll so früh wie möglich das Bewusstsein für ihre Umwelt und den Umgang mit Energie geschärft werden.“
Drei Jahre lang sei es nun Aufgabe der Schüler und Schulen, die Strom- und Heizungskosten sowie den CO2-Verbrauch ihrer Gebäude zu senken. „Am Ende des Projektes bekommen die Schulen vierzig Prozent der eingesparten Energiekosten zurück“, so Nicola Richter. Zehn Prozent gingen an die Hausmeister. Die anderen fünfzig Prozent werden für die Finanzierung des Projektes benötigt. Die Schüler Cathrin, Leonard und Mareike freuen sich. Sie wurden zu Mitgliedern des „Energiekompetenzteams“ ihrer Schule gewählt und dürfen ganz nah dabei sein, wenn Aktionen wie ein Solarboot-Rennen auf dem Mühlenteich geplant werden. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert.
Die Vertreter des Schulverbandes und der Gemeinde Großhansdorfs haben außerdem ein Klimaschutzkonzept initiiert. „Nicht nur die Schulen, sondern auch die Gemeinde, werde für den Umweltschutz aktiv“, so Heinke Mulsow vom Umweltamt abschließend. (stb)
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