Großzügige Spende für die Orgel

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Ein Modell zeigt, wie die neue Orgel aussehen soll. Foto: hfr

Ehepaar, das anonym bleiben will, gibt 100.000 Euro

Grosshansdorf. Mit so einer großzügigen Spende hatte niemand gerechnet: In der Woche vor Weihnachten erhielt Pastor Christoph Schroeder den Anruf eines Ehepaars aus Großhansdorf, das ihn zu einem Besuch zu sich nach Hause einlud. Bei dem Treffen eröffnete das Ehepaar dem Pastor dann, dass sie für den Bau der neuen Orgel für die Auferstehungskirche 100.000 Euro spenden wollen.
„Ich war fast sprachlos und habe mich sehr gefreut“, sagt Pastor Schroeder. Auch Kai Greve, stellvertretender Vorsitzender des Kirchengemeinderats, konnte die Nachricht zunächst kaum glauben: „Wir waren vollkommen überrascht. Ich bekomme immer noch Gänsehaut wenn ich daran denke.“ Der Grund für die großzügige Spende, erklärt Greve, sei der Wunsch des Ehepaars gewesen, noch mitzuerleben, dass die Orgel eingebaut würde. Die Orgel in der Auferstehungskirche stammt aus dem Jahr 1965 und muss dringend ersetzt werden. „Die alte Orgel ist aus schlechtem Material gebaut und nicht mehr reparabel. Sie ist noch für kurze Zeit bespielbar“, erklärt Pastor Schroeder. Mit der neuen Orgel sollen in Zukunft auch Konzerte veranstaltet werden können. „Es ist nahezu unmöglich, Organisten zu finden, die auf der jetzigen Orgel spielen wollen“, erklärt Greve. Mit der neuen Orgel wolle man künftig Organisten nach Schmalenbeck locken.
Durch die Spende konnte jetzt der Bauauftrag an den Orgelbauer Gerhard Grenzing erteilt werden. Im September war für die Finanzierung der neuen Orgel der Förderverein „Eine Orgel für Großhansdorf“ gegründet worden. Mit den Rücklagen der Kirche und durch die Spenden konnten bis jetzt insgesamt circa 350.000 Euro zusammengetragen werden, über die Hälfte der benötigten Bausumme. Für den Bau der Orgel sollen die restlichen 270.000 Euro über weitere Spenden eingenommen werden. Im Frühjahr 2015 soll die Orgel fertig sein. (hs)
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