Grundschulerweiterung

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Die Vorsitzende des Elternbeirats, Manon Sobina, schaute sich mit Schulverbandsvorsteher Uwe Tillmann-Mumm und Architektin Adrienne Beckert-Schulz den Stand der Baumaßnahmen an. Links ist der Mensa-Container zu sehen, rechts der Anbau. Foto: bm

Umbauarbeiten für mehr Platz in der Nachmittagsbetreuung

Lütjensee. Auf einer Fläche von 200 Quadratmetern ist bald Platz für Grundschüler, die nach Schulschluss die Nachmittagsbetreuung besuchen. „Bis zu 60 Kinder nehmen das Angebot täglich in Anspruch“, sagt Schulverbandsvorsteher Uwe Tillmann-Mumm.
Für diese hohe Anzahl an Schülern war der Raum des Hortes „Rappelkiste“, in dem das Betreuungsangebot bislang erfolgte, zu klein. Insgesamt 200 Kinder besuchen die Schule. Auch in den Schlechtwetterpausen wird der neu geschaffene Bereich gern genutzt. Nachdem die Einrichtung vor zweieinhalb Jahren zur offenen Ganztagsschule umgewandelt wurde, war ein Erweiterungsbau notwenig.
250.000 Euro investierte der Schulverband, zu dem Großensee und Lütjensee gehören, in das Projekt. Als der Elternverein des früheren Hortes „Rappelkiste“ im August vergangenen Jahres keinen Vorstand bilden konnte, ging die Trägerschaft auf den Schulverband über. Im vergangenen Oktober wurde mit dem Bau begonnen, nach den Osterferien soll der Anbau in Betrieb genommen werden. Ursprünglich war die Fertigstellung schon für Februar geplant, doch der lange Winter durchkreuzte die Pläne.

200 Quadratmeter Fläche

Ist alles fertig, stehen insgesamt 200 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Unter anderem wurde die Pausenhalle um 80 Quadratmeter erweitert.
In der neuen, großen Halle können die Kinder durch sechs Erzieher in verschiedenen Gruppen betreut werden. Um 12.15 Uhr gibt es für die beiden ersten Klassen, eine Stunde später für die dritten und vierten Klassen Mittagessen.
Bis 16.30 Uhr erfolgt die Betreuung der Kinder, indem sie an Kursen wie Fußball oder Computer, teilnehmen. Von 16.30 bis 18 Uhr wird eine Spielbetreuung angeboten, ebenso von 7 Uhr bis zum Unterrichtsbeginn.
Noch ist die Mensa in einem Container untergebracht, auch das soll sich nach den Plänen des Schulverbands möglichst innerhalb der nächsten zwei Jahre ändern.
Der Anbau wurde deshalb so konzipiert, dass eine Erweiterung um weitere 300 Quadratmeter möglich ist. Dort sollen dann Fachräume und die Mensa untergebracht werden. „Sobald wir dafür Geld haben, wird gebaut“, sagt Tillmann-Mumm, der angesichts der derzeitigen niedrigen Zinsen für eine Finanzierung über einen Kredit plädiert. Die Kosten schätzt er auf 750.000 Euro.

Platz für Ranzenraum

Dann wird auch der Kunstraum verlegt und später zum Lehrerzimmer werden. Das jetzige Lehrerzimmer wird dann zum Schulleiterzimmer und Sekretariat. Netter Nebeneffekt des jetzigen Baus: Die Lehrer und Lehrerinnen erhalten neue moderne Sanitäreinrichtungen und es ist endlich Platz für einen „Ranzenraum“. (bm)
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