Grundschulrektorin gut aufgenommen

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Angelika Heller in ihrem Büro an der Grundschule Foto: bm

Welche Pläne sie in Hoisdorf hat

Hoisdorf Seit Schuljahresbeginn leitet Angelika Heller die Grundschule Hoisdorf. Die 56-Jährige ist für 133 Schüler und zwölf Kolleginnen, Schulbegleiter, Sekretärin und Hausmeister verantwortlich. „Ich bin hier sehr herzlich aufgenommen worden und fand von der Konrektorin Sabine Kirsch alles sehr gut vorbereitet vor. Auch die Zusammenarbeitet mit den Eltern klappt sehr gut“, sagt die gebürtige Niedersächsin, die seit 23 Jahren im Kreis Stormarn lebt.

Der Liebe wegen nach Stormarn gezogen


Angelika Heller ist in Niedersachsen aufgewachsen, hat in Hannover Deutsch und Textiles Gestalten/Werken auf Lehramt studiert, absolvierte danach ihr Referendariat in Bremen. Durch ihren Mann Gerold, Agraringenieur, kam sie vor 25 Jahren nach Ahrensburg, trat ihre erste Stelle in Schleswig-Holstein in der Schlossschule an. „Damals legte ich einen Schwerpunkt auf Integrationsmaßnahmen, was heute zum Alltag gehört“, berichtet sie. Nach zehn Jahren wechselte sie zur Grundschule Wiesenfeld nach Glinde, war zuständig für die I-Klassen. Zudem war sie Personalrätin und Konrektorin.
Mit ihrer Familie, sie hat vier Kinder, heute 15, 21, 25 und 26 Jahre alt, zog sie mehrmals um und wohnt jetzt in Großensee. Ein eigenes „kleines System“ zu leiten, wie sie ihre Grundschule gerne nennt, war der folgerichtig nächste Schritt in ihrer Berufslaufbahn. In Hoisdorf hat für sie neben den zwölf Unterrichtsstunden die konzeptionelle Arbeit Vorrang. „Ich möchte die Schule als Zukunftsschule vom Land zertifizieren lassen. Wir legen einen Schwerpunkt auf Naturbegegnung und das Umweltbewusstsein“, erklärt Heller. Das Konzept wird derzeit erarbeitet. Zu den Ideen gehören die Schulhofgestaltung, ein Schulgarten, Jugendwaldspiele und die Mülltrennung. Zudem gebe es schon jetzt viele gute Ansätze im Unterricht, die noch vertieft werden sollen.
Zweiter Arbeitsschwerpunkt sind die einvernehmlich von Eltern und Lehrern beschlossenen Zeugnisse in Form eines Kompetenzrasters. „Wir arbeiten indi-
viduell, also brauchen wir auch individuelle Rückmeldungen über den Leistungsstand des Kindes“, ist Hellers Meinung. Damit gehört die Grundschule Hoisdorf zu den wenigen Grundschulen, die sich gegen die Notenzeugnisse entschieden haben. (bm)
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