Hamfelder Gespräche

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Bernd Geisler (l.) überreicht Klaus Schlie die Trittauer Eule. Fotos: bm

Klaus Schlie als prominenter Gast

Hamfelde. Gemütlich Grünkohl essen und dabei über Politik zu diskutieren, ist seit Jahren Tradition. Jetzt trafen sich die Politiker aus der gesamten Region zum 49. Mal und hatten als Ehrengast den Landtagspräsidenten und früheren Innenminister Klaus Schlie eingeladen.
Seine Rednerthemen waren vielseitig. Dennoch wurden alle Themen nur angeschnitten. Sein Resümee: „Genau was wir erwartet hatten. Unsere vorher gefassten Beschlüsse werden eingesammelt und mehr Schulden aufgebaut.“
Konkret ging es um den Ausbau der Oberstufen im Land, die Schaffung von Lehrerstellen, der „Einheitslehrer“, die Schulden des Landes, das Glücksspielgesetz, der Landesentwicklungsplan, das Finanzausgleichsgesetz, der Knickerlass, das Landesjagdgesetz und auch das Verhältnis von Schleswig-Holstein zu Hamburg, das aus seiner Sicht zur Zeit von Sprachlosigkeit geprägt ist. Ebenso wurde die Fehmarn-Belt-Querung, verbunden mit dem Autobahnausbau und den Folgen für die Region angesprochen, wobei Schlie betonte, dass aus seiner Sicht das wirtschaftliche Kraftzentrum von Schleswig-Holstein im Süden in der Nähe der Metropolregion Hamburg liege und nicht in Richtung Dänemark.
Zu örtlichen Themen wie dem Kiesabbau in Grande hatte Schlie keine neuen Erkenntnisse ebenso kein Rezept gegen die Schlaglochpisten, nicht nur auf den Landesstraßen. (bm)
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