Heierkoppel wird saniert

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Bürgermeisterin Ulrike Stentzler und Bauausschussvorsitzender Harry Gehrcken in der Heierkoppel Fotos: bm

Anwohner in Lütjensee müssen großteils Kosten tragen. Thema in Sitzung

Von Birgit Maurer
Lütjensee Die Heierkoppel ist dringend sanierungsbedürftig. In welcher Form gebaut wird, soll bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag,
10. Juli, 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus endgültig entschieden werden.
Bereits jetzt gibt es bei den Straßenzügen Heierkoppel 1 bis 8 und 9 bis 16 viele Ausbesserungen und Risse. Daraufhin hat die Gemeindevertretung im Frühjahr das Ingenieurbüro Schwarz beauftragt, zu testen, ob der Untergrund noch in Ordnung ist. Die Fachleute empfahlen nach dem Test den kompletten Neubau der Straße.
Der Bau- und Wegeausschuss hat den Anwohnern kürzlich im Rahmen einer Einwohnerversammlung einen Plan vorgestellt. Da es eine Anliegerstraße ist, müssen die Anwohner
75 Prozent der Kosten selbst tragen. Der Neubau soll eine verkehrsberuhigte Zone werden. Auch gibt es keine Bordsteinkanten mehr.
„Es war eine sehr sachliche und engagierte Diskussion“, sagt der Bauausschussvorsitzende Harry Gehrcken. Bürgermeisterin Ulrike Stentzler hofft das auch für die Sitzung am kommenden Donnerstag. Einzig die Gestaltung der bisherigen Mittelinseln mit einer Lampe in der Mitte ist strittig. Die einen möchten sie behalten, was allerdings die Fahrbahn einschränkt und für Feuerwehr und Rettungswagen kritisch sein könnte. Die anderen möchten die Lampe versetzten und die Fläche durchpflastern. Eine weitere Alternative boten die Planer an: Man könnte die Insel auf drei Meter Durchmesser verkleinern, dann gäbe es mehr Platz, aber die Lampe könnte bleiben, wo sie ist. Denn so viele Alternativen gibt es nicht für die Beleuchtung und eine Versetzung würde extra Geld kosten.
Insgesamt sind 277.000 Euro veranschlagt worden. Bei 16 betroffenen Anwohnern kommen da etwa 5.000 bis 6.000 Euro auf jeden zu. Da die Maßnahme
ihre Grundstücke aufwertet, begrüßen viele Anwohner den Neubau. Baubeginn wird vermutlich im nächsten Frühjahr sein.
Ein weiterer Gefahrenpunkt, insbesondere für Kinder, wird demnächst ebenfalls entschärft. Der Radwanderweg aus Lütjensee in Richtung Trittau wird auf der Höhe der Straße „Am See“ mit zwei einflügeligen Schranken versehen. Denn an dieser Stelle kreuzt der Radweg die Straße. Durch die Schranken wird mehr Aufmerksamkeit erregt. Der Kreis hat die Schranken genehmigt, die Kosten von etwa 400 Euro trägt die Gemeinde.
Ein weiteres Ärgernis wurde bereits von Bauarbeitern des Landesbetriebs Straßenbau behoben. Die Landesstraße 92 durch Lütjensee hatte an zwei Stellen starke Bodenwellen, die jetzt abgetragen wurden. Anwohner hatten sich mehrfach über Lärm beschwert.
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