Herkunft des Wolfes weiter unklar

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Sicher ist, es gibt Wölfe im Norden. Dies bewies ein Tier, das auf der A1 überfahren wurde. Woher der Rüde aber kam, ist noch unklar Foto: hfr

Kam er aus Polen, Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern?

Bad Oldesloe. Woher der Wolf kam, den ein polnischer Autofahrer auf der Autobahn A1 bei Siek überfuhr und tödlich verletzte, ist noch immer unklar. Das Ergebnis der im Leibniz-
Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin durchgeführten Obduktion steht noch aus, Joachim Schulz, Fachbereichsleiter Umweltschutz in Bad Oldesloe, wartet weiter auf Nachricht.
„Es kann noch einige Wochen dauern, bis wir wissen, ob der Wolf aus Polen, Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen eingewandert ist“, sagt auch Ute Kröger (Bad Bramstedt), eine von 35 ausgebildeten, ehrenamtlichen Wolfsbetreuerinnen der Region.
IZW-Mitarbeiter hätten ihr bisher nur mitgeteilt, dass der Wolf Anfang April definitiv durch den Verkehrsunfall auf der Autobahn getötet worden sei: „Wir sind neugierig, wie das Ergebnis der Untersuchungen aussieht“, gibt Ute Kröger zu.
Das Resultat der von den Wolfsbetreuern an das Senckenberg-Institut in Frankfurt am Main geschickten genetischen Proben liegt auch noch nicht vor. Es wird zunächst an das Kieler Umweltministerium übermittelt und von dort aus öffentlich gemacht. (jae)
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