Herz am rechten Fleck

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Bei den Landfrauen wurde ein neuer Vorstand gewählt: Gerda Salome (r) gab ihren Vorsitz an Heimke Witting-Schorr (l) ab. Foto: rh

Gerda Salome gibt Landfrauen-Vorsitz ab

Reinfeld. Nach zwölf Jahren als Vorsitzende und sechs Jahren als Stellvertreterin gibt Gerda Salome mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihren Vorsitz im Landfrauenverein ab.
„Ich möchte den Weg frei machen. Ein jüngerer Vorstand bringt auch modernere Ideen“, sagt die 68-Jährige. Beim Abschied lobte sie die gute Zusammenarbeit des Vorstandes. Immer habe sie mit der Unterstützung der anderen Landfrauen rechnen können.
1991 kam Gerda Salome aus Braunschwieg mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen nach Heidekamp, wo sich die Familie auf einem Naturgrundstück zu Selbstversorgern entwickelte. Noch heute hält sie Hühner, züchtet Obst und Gemüse. Obwohl sie eigentlich eine Stadtfrau war, fand sie schnell Kontakt zu dem heute 200 Mitglieder zählenden Verein.
An ihrem Computer organisierte Gerda Salome jahrelang die Veranstaltungen und Reisen des Vereins, macht so vieles Bürokratische einfacher. Genau achtete sie darauf, dass auch die älteren Damen, die 80 bis 90 Jahre alten Mitglieder, auch regelmäßig besucht werden.
Das Menschliche liegt der aktiven, herzlichen, ehemaligen kaufmännischen Angestellten auch heute noch sehr am Herzen. Deshalb wird sie den Vorstand im Hintergrund gerne beratend und unterstützend zur Seite stehen.
Am selben Tag wurden dann auch ein neuer Vorstand gewählt. Die neue Vorsitzende, Heimke Witting-Schorr (50), betreibt mit ihrem Mann eine Landwirtschaft in Havighorst, arbeitet im Jugendaufbauwerk Bad Oldesloe, hat zwei Kinder und engagiert sich seit 2007 im Verein.
Zur zweiten Vorsitzenden wurde bei der Jahreshauptversammlung Ulrike Röhr gewählt. Seit 2004 ist sie dabei, bewirtschaftet mit ihrem Mann den Steinhof in Reinfeld und ist im Vorstand des Landesverbandes aktiv. Dorle Babbe vertritt sie. Siegrid Schulz wurde zur Kassenprüferin Inge-Marie Dolling zur Schriftführerin ernannt. (rh)

Der Ausdruck bezeichnet Frauen, die sich im ländlichen Raum organisieren. Die Frauen setzen sich für die berufsständischen Interessen der Bäuerinnen und die Verbesserung ihrer sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Situation ein sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Weil das Berufsbild der Bäuerin immer seltener geworden ist, finden sich mittlerweile Frauen aus allen Berufen und Altersklassen unter den Mitgliedern.
Dachverband ist der Deutsche Landfrauenverband.
(Quelle: wikipedia)
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