Hoffnung für die Kirche

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Die St. Johannes Kirche ist seit Juli 2013 geschlossenFotos: fnf

Förderverein könnte St. Johannes doch übernehmen

Von Finn Fischer
Ahrensburg. Nachdem sich Mitglieder des Kirchengemeinderates und des Fördervereins zum Erhalt der St. Johanneskirche vergangene Woche trafen, scheint eine positive Wende im Streit um die mögliche Entwidmung der Kirche möglich.
„Die Stimmung hat sich um 180 Grad gedreht“, sagte Klaus Tuch vom Förderverein.
Da die Gemeinde den Unterhalt für das Gotteshaus im Westen der Stadt aufgrund eines Haushaltsdefizits nicht mehr aufbringen konnte, wurden Gemeindehaus und Kirche im August 2013 geschlossen. Nach Übernahme der Kirche müsste der Verein die jährlich veranschlagten 60.000 bis 80.000 Euro für Strom, Heizkosten und Sanierungsarbeiten zahlen.
„Wir haben Vorschläge vorgelegt, wie die zentrale Finanzierungsvereinbarung aussehen könnte“, so Tuch. Basis des Dokumentes ist der von dem Gemeinderat erarbeitete Vertrag, nachdem der Förderverein die Kosten für den laufenden Betrieb sicherstellt.
Einzelheiten oder Zahlen wollte Tuch nicht nennen. Darauf hatten sich die Parteien geeinigt. Nur so viel: „Einige Kosten, die in der ursprünglichen Finanzierungsvereinbarung aufgeführt waren, wollen wir mit ehrenamtlicher Arbeit abdecken. Nicht nur um Geld zu sparen, sondern auch um ein Miteinander und eine besondere Atmosphäre zu schaffen.“ Ein weiterer Teil des Unterhalts soll durch Mitgliedsbeiträge und Spenden abgedeckt werden.
„Wir haben nun bis zum Treffen am Donnerstag, 13. März, die Aufgabe, die Änderungsanregungen des Fördervereins in der Vereinbarung zu sichten“, sagt Pastorin Anja Botta. „Das letzte Treffen war konstruktiv und stimmt uns optimistisch, dass es zu einer Einigung kommt.
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