Hoisbütteler Sporthalle saniert

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Die Turnhalle ist an vielen Stellen sanierungsbedürftig, nun ist das Geld da, los geht es ab Frühjahr 2013. Foto: cb

Kosten zwei Millionen Euro, Baubeginn Frühjahr 2013

Ammersbek. Gute Nachrichten für die Fußballer und Handballer des Hoisbütteler Sportklubs. Die Gemeinde saniert aller Voraussicht nach im kommenden Frühjahr die marode Dreifeldsporthalle am Teichweg 27.
Künftig werden die Sportler wieder vor einer gefüllten Tribüne spielen und die dortige Sporthalle nutzen können, die derzeit nur mit Einschränkungen zur Verfügung steht. Die Kinder der Grundschule Hoisbüttel müssen sich dann auch nicht mehr im Vorraum der Halle umziehen. Außerdem wird das Dach saniert.
Bürgermeister Horst Ansén bestätigt, dass der Sozialausschuss der nun endgültig grünes Licht für die rund zwei Millionen Euro teure Maßnahme gegeben hat. Das Geld war bereits in den Haushalt eingestellt. Nun wurde der Sperrvermerk für die Geldvergabe wurde aufgehoben. Jetzt kann das Geld fließen. Um den Worten auch Taten folgen zu lassen, gibt es zwei zeitliche Umsetzungszeiträume. Etwa vier Monate werden die Arbeiten dauern. Sie sollen entweder ab Herbst, oder ab dem kommenden Frühjahr realisiert werden.
Das Dach wird komplett erneuert, weil es schon lange für Probleme sorgte. An einigen Stellen regnet es hinein, das Wasser sammelt sich in einem Hohlraum unter der Decke. Außerdem ist das es nur eingeschränkt belastbar. Das neue Dach, das der Architekt Berthold Kleta entworfen hat, wird stabiler und leichter sein, außerdem kann es in Zukunft betreten werden - etwa, wenn Schnee darauf liegt und abgeräumt werden muss.
Zudem werden die alten, schweren Belüftungsmaschinen ausgebaut, die unterhalb des Daches angebracht sind. Stattdessen kommen manuelle Belüftungsklappen in die Halle. Neben der Dachsanierung werden auch Brandschutztüren und Rauchschutzklappen eingebaut, so Horst Ansén. Jetzt stehe noch eine Genehmigung der geplanten Maßnahmen durch den Kreis an. Danach muss die Gemeinde eine Entscheidung treffen, wann Baubeginn sein soll.
„Mein Wunsch wäre es, im Herbst anzufangen. Dann könnte man knapp bis zum Ende des Jahres fertig sein“, sagte dazu der Architekt Berthold Kleta im Sozialausschuss. Dieser Plan würde allerdings Schwierigkeiten für die Grundschule und den Sportverein bedeuten, weil die Halle für die etwa viermonatige Umbauzeit geschlossen werden muss. „Wir müssten dann im Winter die kleine Halle nutzen. Unser größtes Problem dabei ist, dass wir im kommenden Schuljahr die fünftägige Offene Ganztagesschule einführen“, erläutert Bürgermeister Ansén. An zwei weiteren Nachmittagen findet dann in der Schule Betreuung statt, mit Angeboten wie Tennis und Tischtennis. Während der Sanierung müssten diese Angebote alle in der kleinen Halle der Schule stattfinden.
Die allerdings wird auch von Kindergärten und einer Mutter- Kind-Gruppe genutzt. Ansén: „Die müssten dann leider zurückstehen, der Schulsport hat ja Vorrang“. Für den Hoisbütteler Sportvereins wäre die Schließung über die Wintermonate eine Katastrophe, denn gerade im Herbst und im Winter nutzen viele Gruppen des Vereins die große Halle.
Unter anderem die Fußball-Jugend und die Handballer. Sie pädieren deshalb dafür, die Sanierung erst ab Frühjahr 2013 zu realisieren, wenn das Wetter trocken genug ist. Horst Ansén räumt dieser Variante seine Präferenz ein. (cb)
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