Ideen fürs Beimoor

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Das geplante Fachmarktzentrum mit Knutzen, Famila und Aldi Quelle: Ahrensburg/Repro: fnf

Stadt plant Gewerbe und Wohnungen

Ahrensburg Der neue Teil des Gewerbegebietes „Beimoor Süd“ soll mit Vielfalt glänzen. In einem aktuellen Entwurf befassen sich die Stadtplaner unter anderem mit der Nutzungsbestimmung der neuen Gewerbeflächen. Danach will die Stadt vor allem angesehene Firmen anlocken, schließt zudem Spielcasinos und Sex-Clubs im gesamten Areal aus.
Zulässig sind im größten Abschnitt ausschließlich Gewerbebetriebe, öffentliche Betriebe, Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude. „Dies soll hier den gewünschten schwerpunktmäßigen und hochwertigen Gewerbecharakter gewährleisten“, erklärt Stadtplaner Bernd Schürmann von „Stadt Raum Plan“. Ausgeschlossen sind hingegen Anlagen für kirchliche, kulturelle und gesundheitliche Zwecke und Lagerhäuser. Entlang des Beimoorweg soll ein Mischgebiet entstehen; so Schürmann. Erlaubt sind dort also neben Geschäfts- und Büroräumen auch Wohngebäude oder Gastronomiebetriebe.
Im Rahmen der Erschließung soll auch ein neues Fachmarktzentrum entstehen. Ahrensburg verfügt im Gewerbegebiet Kornkamp derzeit über ein gewachsenes Fachmarktzentrum, das in seiner heutigen Form am Standort nicht mehr marktgerecht aufgestellt ist. Das betrifft vor allem die Verkehrsanbindung. Die Vermarktung der Gewerbeflächen könnte die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) übernehmen. Die Stadt befindet sich derzeit in entsprechenden Verhandlungen. Mit dem Deal könnte sich Ahrensburg Erschließungskosten in Höhe von knapp acht Millionen Euro sparen und sofort Geld für das rund 20 Hektar große Gebiet bekommen. Das würde dringend benötigte Finanzmittel – etwa zum Schuldenabbau – in die Stadtkasse spülen. (fnf)
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