Ihre Mission ist Afrika

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Eva (58) und Nils Roscher (54) gehen als Missionare nach Tansania. Vor ihrer Abreise haben sie bereits die Landessprache Kiswahili gelerntFoto: stb

Ahrensburger Paar geht als Entwicklunghelfer nach Tansania

Von Stella Bandemer
Ahrensburg. Das ganze alte Leben hinter sich lassen. Diesen Schritt gehen Eva und Nils Roscher aus Ahrensburg. Die überzeugten Christen, die seit 20 Jahren verheiratet sind, gehen für vier Jahre nach Afrika, als Entwicklungshelfer. Ihr Ziel: Mbesa, ein Dorf mit rund 6000 Einwohnern im Süden Tansanias, inmitten des afrikanischen Busches. Das Ehepaar Roscher wird von der Ahrensburger Kreuzkirche als Missionare entsendet. Der Aussendungsgottesdienst für sie findet am Sonntag, den 12. Januar, statt.

Haus verkauft, Jobs gekündigt

Ihr Haus ist schon verkauft, die Jobs gekündigt. Für den gelernten Krankenpfleger und seine Ehefrau, die die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses in der Umgebung leitete, ein gewichtiger Schritt. Doch die beruflichen Kenntnisse wollen sie in Tansania gezielt einsetzen. Ihre Freunde und Evas 34-jährige Tochter unterstützen sie dabei. „Wir sind schon viel herumgekommen, haben in 20 Jahren 20 Länder bereist“, erzählt die 58-Jährige. Von Thailand über Lateinamerika bis Australien, immer mit dem Rucksack auf dem Rücken. Viele Orte und Kulturen sind dem Ehepaar bekannt.

„Wir werden im einzigen Krankenhaus im Umkreis von 250 Kilometern arbeiten.“ Eva Roscher

Am 22. Januar, werden sie nach einem achtstündigen Flug in der Missionsstation in Mbesa ankommen. „Wir werden im einzigen Krankenhaus im Umkreis von 250 Kilometern arbeiten“, erzählt Eva Roscher. Dort wollen sie sich vor allem um die logistische Versorgung in das Hinterland kümmern.
Kiswahili gelernt
Dafür lernen die beiden schon kräftig Kiswahili, die am weitesten verbreitete Verkehrssprache Ostafrikas. Für ihre Arbeit in Tansania werden monatlich circa 3600 Euro benötigt, da der Hilfseinsatz sich über Spendengelder finanziert. Damit ihr gemeinsamer Traum in Erfüllung gehen kann, bitten die Entwicklungshelfer um weitere Spenden. Über ihre Erlebnisse berichten die Roschers in einem Blog . Unter roschers-way-to-tanzania.webnode können Helfer auch die Adresse für das Spendenkonto zur Unterstützung ihrer Arbeit finden.
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