Intensives Arbeiten im Atelierhaus

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Yukari Kosakai arbeitet im Atelierhaus an der Wassermühle an einem neuen Objekt für eine Ausstellung. Foto: Frauke Pöhlsen

Yukari Kosakai baut interessante Installation

Trittau. Bis kommenden Sonnabend muss Youkari Kosakai mit ihrer Installation fertig werden.
„Am 22. Juli beginnt bereits die Ausstellung „Aus der Region“ der Overbeck-Gesellschaft in Lübeck“, erzählt die Künstlerin. Sie hat im Moment kleine Probleme mit der Dichtigkeit des durchsichtigen Behälters. Es handelt sich um den Prototyp mit einem Durchmesser von etwa 1,30 Meter. Fünf dieser Plexiglasbehälter sollen die Basis des fertigen Objektes bilden. Die Behälter haben eine geschraubte und zusätzlich mit Silikon verklebte Naht, die beim Prototyp noch tropft.
„Die fünf Schalen werden später übereinander von der Decke im Ausstellungsraum hängen“, beschreibt die Künstlerin die Installation. „Mittels einer Pumpe wird rot gefärbtes Wasser durch Schläuche von Schale zu Schale gefördert und zirkuliert durch das gesamte Objekt. Da die Behälter durchsichtig sind, wird der Betrachter nur den Fluss des Wassers sehen. “
Seit Januar 2012 arbeitet die Künstlerin in einem der drei Ateliers. Die Japanerin verwendet oft ungewöhnliche Materialien, wie zum Beispiel Papier und Wachs. „Niemand kann den Einfluss der Zeit vermeiden“, sagt sie. „Vergänglichkeit und Kreislauf bedeuten mir in meiner Arbeit sehr viel. Yukari Kosakai ist 1974 in Japan geboren, studierte später in ihrer Geburtsstadt Aichi und schloss mit dem Master of Arts ab. 2003 begann sie ein Studium der Freien Kunst an der Muthesius Hochschule in Kiel und ist seit 2007 als freischaffende Künstlerin tätig. 2007 erhielt die Künstlerin den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender.
Die Künstlerin darf eines der drei Ateliers in der Wassermühle drei Jahre lang nutzen. An Trittau liebt sie die Abgeschiedenheit, in der sie intensiv arbeiten kann. Der Ausblick auf das Grün hinter dem Atelierhaus inspiriert die Künstlerin. „Wie es aussieht, ist die Naht endlich dicht“, lächelt Yukari Kosakai zufrieden. „Jetzt kann es weitergehen.“ (fp)
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