„Job verbindet Interessen“

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Bürgermeister Oliver Mesch und Amtsvorsteher Ulrich Borngräber begrüßten die neue Flüchtlingsbeauftragte Andrea Schröter Foto: Maurer

Warum Trittaus Flüchtlingsbeauftragte Andrea Schröter froh über ihr Amt ist

Von Birgit Maurer
Trittau
Andrea Schröter hat Anfang Januar ihre Arbeit als Flüchtlingsbeauftragte des Amtes Trittau aufgenommen. Die Diplom-Psychologin stammt aus Trittau, hat in Magdeburg studiert und gearbeitet und kehrte 2010 in ihre Heimatstadt zurück. Zuletzt war sie in der ambulanten Jugendpflege in Hamburg-Billstedt tätig. „Auch dort hatte ich schon viel Kontakt zu Asylbewerbern. Ich würde gerne auch ehrenamtlich arbeiten, aber dazu bleibt mir neben Beruf und mit zwei kleinen Kindern keine Zeit. Insofern verband dieser Job alle meine Interessen“, berichtet die 32-Jährige, die sich zudem freut, nun am Wohnort zu arbeiten. In den ersten Tagen hat sie sich bereits mit den Ehrenamtlichen bekannt gemacht, und sich die Unterkünfte angesehen. „Sie sind das Bindeglied zwischen den Flüchtlingen, dem Ehrenamt und der Verwaltung „, betonte Bürgermeister Oliver Mesch. Er findet es auch wichtig, für die Frauen eine Ansprechpartnerin zu haben. Insgesamt wurden und werden sechs neue Stellen in Teilzeit wegen des Ansturms der Flüchtlinge geschaffen: Eine neue Mitarbeiterin im Fachdienst Soziales, einer für den Fachdienst Gebäude Infrastrukturmanagement, zwei Betreuer für die Unterkünfte und ein Hausmeister wurden eingestellt bzw. engagiert. „Die sehr geballten Zuweisungen haben uns im letzten Jahr etwas überrollt. Großes Lob an die Ehrenamtlichen, die viele Aufgaben übernommen haben“, so Amtsvorsteher Ulrich Borngräber. Teilweise gab es sogar Wartelisten von ehrenamtlichen Helfern, die nicht alle sofort eine Aufgabe bekamen. „Es ist gut, dass da jetzt jemand mit Vollgas rangeht“, so Borngräber. Aus einem Kreisprojekt gibt es zudem Sprach- und Kulturmittler, die nach Auslaufen des Projekts direkt vom Amt engagiert werden. Teilweise arbeiten sie selbstständig, teilweise bei der AWO. Die Finanzierung erfolgt über Landesmittel. Untergebracht sind aktuell 243 Flüchtlinge im Amt. Rund 100 Ehrenamtliche haben sich organisiert, um ihnen zu helfen.“ Bis jetzt müssen keine andere Menschen oder Institutionen darunter leiden. Die Flüchtlinge und andere Bedürftige sind gleichgestellt, es gibt keine Verteilungskämpfe“, betonte Bürgermeister Mesch.

Andrea Schröter ist unter 0162/ 4796512, per Fax unter 04154/807975 und per Mail unter a.schroeter@trittau.de zu erreichen
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