Junge Politik gemacht

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Cynthia Butt (v.l.), Gabriele Fricke, Sylvia Amoussou und Johanna Zimmermann

Ahrensburger Schüler bei Planspiel im Rathaus

Von Stella Bandemer
Ahrensburg. Auch wenn es für manchen auf den ersten Blick nicht so scheinen mag, hinter den grauen Wänden des Rathauses laufen viele spannende Dinge ab. Das erlebten rund 470 Ahrensburger Schüler eine Woche lang im Rahmen des Planspiels „Jugend im Rathaus“.
Vom 19. bis 26. März nahmen die elften Klassen der vier weiterführenden Schulen jeweils einen Tag, an dem Projekt teil. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Michael Sarach, Bürgervorsteher Roland Wilde und den Organisator Frank Ropers sowie einer Präsentation des Verwaltungsaufbaus, sammelten die Schüler erste Ideen. Anschließend wurden sie, in Gruppen von bis zu sieben Schülern, einzelnen Bereichen wie Stadtplanung, Jugend sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf zugeordnet.
Die Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Fricke half ihrer Gruppe aus drei Schülern vom Gymnasium der Stormarnschule etwas auf die Sprünge: „Wir haben schon viel. Aber fragt euch: Was könnte es Neues geben?“ Cynthia hat eine Idee. „Wir können doch an einem neuen Kinderhaus für größere Kinder arbeiten.“

Schüler stimmten über Vorschläge ab

Denn besonders die Kinder- und Jugendbetreuung fanden die Schüler wichtig, um die Situation von Familie und Beruf zu verbessern. Wie viel kostet es ein neues Gebäude zu errichten? Wo könnte das stehen? Und gibt es überhaupt Bedarf? Das mussten die Jugendlichen selbst herausfinden und die Informationen von den Zuständigen im Rathaus in Erfahrung bringen. Fest stand: „Wir wollen ein Haus, in dem sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen.“, meinte Johanna.
Ihre Aufgabe war, eine richtige Vorlage für einen Beschlussantrag auszufüllen. Schnell wurde den Schülern klar, dass das gar nicht so einfach ist. Am Ende des Tages sollte dieser nämlich auch ihren Mitschülern gefallen.
Zum Schluss wurde in einer Sitzung über die Verschläge der Schüler abgestimmt. Die Jungen und Mädchen stimmten für die Erneuerung von Straßen, Radwegen und Unterrichtsräumen sowie den Bau eines Stadtparks. Das Kinder- und Jugendhaus sowie den Vorschlag für ein Kino lehnten die Jugendlichen ab.
Das Planspiel gibt es bereits seit zehn Jahren. Seit 2007 findet es einmal im Jahr statt.
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