Kicken für Völkerverständigung

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Die beiden Mitorganisatoren Florian Meyer (links) und Micha Marz.Foto: Halina Schmidt

35 Mannschaften treten beim Antirassistischen Fußballturnier an

Von Halina Schmidt
Ahrensburg. Zum dritten Mal findet am 14. Juli auf dem Stormarnplatz in Ahrensburg das „Antirassistische Fußballturnier“ statt. Auf vier Kleinfeldern treten 35 Mannschaften gegeneinander an, darunter auch Teams aus Berlin, Flensburg und sogar aus dem fernen Leicester (England). Auch der Verein „Lifeline e.V“ für minderjährige Flüchtlinge ist wieder dabei und stellt wie in den vergangenen Jahren zwei Teams.
„Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr war für uns klar, dass wir das wiederholen müssen,“ sagt Mitorganisator Micha Marz. Nachdem das Turnier im Jahr 2010 erstmals mit 16 Teams stattfand, waren es im letzten Jahr bereits 20 gewesen.
Zahlreiche Anfragen direkt nach der Veranstaltung im letzten Jahr hatten die Organisatoren überzeugt, das Ereignis zu wiederholen und dieses Jahr noch größer zu machen. Das Turnier soll Leuten die Möglichkeit geben, fernab des gewöhnlichen Vereinsmannschaftssports einfach mal so zu kicken. Auf die Gewinnermannschaft wartet am Ende des Tages der Wanderpokal „Die goldene Brechstange“.
Die Einnahmen durch das Startgeld der Teams werden gespendet und gehen an das Waisenhaus Malaika Children Home in Tansania. „Gutes tun und dabei Spaß haben,“ beschreibt Marz das Motto der Veranstaltung. Warum hat dieses Fußballturnier den Beinamen „antirassistisch“? Diese Frage stellt sich und Mitorganisator Florian Meyer gibt eine Antwort: „Wir wollen eine Gegenposition aufbauen zu den leider immer noch viel zu verbreiteten diskriminierenden Tendenzen im Fußball, gerade auf dem Land.“ Dies sei die Grundidee, die auch die Fußballmannschaft Roter Stern Kickers (RSK) vertrete. Der RSK, zu dessen Mannschaft auch die beiden Mitorganisatoren Florian Meyer und Micha Marz gehören, nimmt ebenfalls an dem Turnier teil.
Die Veranstaltung soll auch eine Möglichkeit für die teilnehmenden Mannschaften sein, sich über Erfahrungen auszutauschen, die sie mit Rassismus im Fußball gesammelt haben. Interessierte können sich während des Tages über die Thematik informieren, es wird neben dem Fußballplatz Infostände von verschiedenen antirassistischen Initiativen geben. Für das leibliche Wohl sorgt Rosie‘s Kitchen mit Afro-Euro-Karibischer Küche, Erfrischungen verkauft das Juki 42. Es gibt auch eine Tipp-Tombola mit Sachpreisen vom True Rebel Store. Den Tag ausklingen lassen können die Zuschauer abends bei einem Konzert im Juki 42, mit den Punkbands Eight Balls, Small Town Riot und Suizide Queenz. Der Eintritt hierfür beträgt vier Euro und wird an den Verein „Lifeline“ gespendet, für den auch der RSK bei seinen Spielen regelmäßig sammelt. (hs)

Für das Turnier gibt es noch freie Plätze,
Anmeldungen an
rotersternkickers@live.de,
die Startgebühr beträgt
20 Euro. Beginn ist um
11 Uhr, der Eintritt zum
Turnier ist frei.
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