KInder besuchen Freiwillige Feuerwehr Großensee

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Sven Hintze zeigt, wie er mit Atemschutz aussieht und „rettete“ Kinder aus einem vernebelten Raum Foto: bm

Ferienangebot gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Retter

Großensee Eines der beliebtesten Programmpunkte des Ferienprogramms im Amt Trittau und immer schnell ausgebucht ist der Tag mit der Freiwilligen Feuerwehr Großensee. Einen Tag lang zeigen Aktive und die Jugendwehr Kindern im Alter von sieben bis zwölf Jahren die Gerätschaften der Feuerwehr, führen Löschübungen und Wettspiele am Dörphus und am Großensee durch. Kein Wunder, dass zum jüngsten Treffen wieder 24 Kinder erwartungsvoll erschienen waren. In vier Gruppen eingeteilt, ging das aufregende Feuerwehrleben los: Eine Gruppe lernte die verschiedenen Schläuche und Größen sowie den Umgang damit kennen und maß sich am Ende im Zielspritzen auf Wasserflaschen. In einer anderen Gruppe zeigte Feuerwehrmann Sven Hintze den Kindern, wie er „verkleidet“ mit Atemschutz aussieht. „Die Kinder sehen mich erst ganz normal, dann mit den Klamotten, Maske sowie Flasche und kennen so im Ernstfall auch schon die ,komischen‘ Geräusche, die durch die Maske verursacht werden“, erklärte er. Aus einem vernebelten Raum „rettete“ er die Kinder. Zudem gab es eine Rallye durchs Dorf und das Löschen eines „Waldbrandes“. „Die Kinder dürfen auch viel selbst machen“, berichtete Broder Vollertsen, der gemeinsam mit den Jugendwarten Diana Scheser und André Jeronimo den Aktionstag organisiert hatte. Seit es mit dem Ferienprogramm losging, sind die Feuerwehrleute aus Großensee dabei: In diesem Jahr zu zehnten Mal und als einzige Wehr der Region, die sich im Ferienprogramm einbringt. „Es macht uns allen viel Spaß und ist eine gute Werbung für den Nachwuchs“, erklärte er. Es gibt zwar keine Statistik, doch durch den Kindertag habe es schon spätere Eintritte in die Gemeinschaft der ehrenamtlichen Retter gegeben. Die Jugendwehr hat 16 Mitglieder, die FF Großensee 36 Aktive. Jüngstes Mitglied ist Nico (10). „Hier macht einfach alles Spaß“, sagt er überzeugt. Auch Wehrführer Frank Claren war zufrieden: „Die Beteiligung ist immer gut, und die Jugendwehr bringt sich sehr gut ein“. (bm)
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