Kinderstadt eröffnet

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Maia (11) (v.l.), Leni-Marie (9), Frieda (9), Maria (9), Maren (8), Laura (9), Hannah (9) und Helen (9) gehören zu den Kleinsten bei Stormini. Sie werden von Luca (16) betreut Fotos: Bandemer

240 Kinder machen bei Stormini mit

Ahrensburg. Das Demokratie-Projekt die Kinderstadt Stormini hat seit Sonntag, den 23. Juni, geöffnet. Zum sechsten Mal können hier Kinder das Leben der Erwachsenen nachempfinden. Diesmal sind 240 Bürger eingezogen. Bis Freitag, 29. Juni, wird auf dem Gelände der Grundschule am Schloss sowie dem angrenzenden Sportplatz das gesellschaftliche Miteinander simuliert.
Hier werden die neun- bis dreizehnjährigen Kinder schnell erwachsen, wenn sie zur Arbeit gehen, ihr eigenes Geld verdienen und politische Mitbestimmung im Stormini-Parlament erlangen. Untergebracht werden die Kinder in großen Zelten in dem Schlafdorf, das am Freizeitland und der Arbeitsstadt auf dem Sportplatz angrenzt.

Echte Firmen bieten Jobs

„Wir nehmen die Kinder ernst“ sagte Ansgar Büter-Menke, der für die Gesamtkoordination des großen Projektes verantwortlich ist. „Stormini spiegelt das gesellschaftliche, bürgerliche Leben sehr echt wieder.“ Denn in der Kinderstadt werden in der Erwachsenenwelt existierende Institutionen, wie die Sparkasse, Geschäfte oder Medien sehr realitätsnah nachempfunden. Die Basler und die Fielmann AG sind unter anderem als Jobanbieter vor Ort.
Das, von dem Kreisjugendring Stormarn veranstaltete, Planspiel öffnet sich in diesem Jahr auch interkulturell. So sind unter den fast 200 Betreuern auch zehn Teilnehmer aus Belgien, Spanien, der Türkei, Russland, Tschechien, Kamerun und Mexiko. Sie beteiligen sich im Rahmen eines internationalen Workcamps bei Stormini. Nicht nur die Kleinsten der Kinderstadt sind bereits gespannt darauf, was sie diese Woche erwarten wird. (stb)
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