Klarer Sieg für Brackmann

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Norbert Brackmann kam mit Ehefrau Gritta ins Wahlbüro in Lauenburg, um seine Stimme abzugeben Foto: CDU

CDU-Politiker will sich für Arbeitsplätze im Kreis einsetzen

Bad Oldesloe. Norbert Brackmann ist der große Sieger der Bundestagswahl im Wahlkreis 10, Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd. Der 49-jährige CDU-Politiker aus Lauenburg, seit vier Jahren Mitglied des Haushaltsausschusses der Regierungspartei in Berlin, erkämpfte sich mit sicherer Mehrheit erneut das Direktmandat.
Auf Brackmann entfielen 81.953 der insgesamt 182.986 abgegebenen, gültigen Stimmen. Er erzielte somit eine Mehrheit von 45,21 Prozent. Das sind 5,32 Prozent mehr als bei der letzten Bundestagswahl. „Ich freue mich sehr über dieses Ergebnis“, sagte Brackmann, als das vorläufige amtliche Endergebnis feststand. „Mein Ziel ist es nun, die richtigen Rahmenbedingungen für die Menschen und Unternehmen in meiner Heimat zu schaffen.“
Brackmann will sich verstärkt für den Erhalt der Arbeitsplätze sowie für Bildung und Forschung einsetzen. Auch plädiert er dafür, dass Mittel für den weiteren Ausbau des Kita-Angebotes bereitgestellt werden.
Dr. Nina Scheer (41), im Wahlkreis 10 für die SPD angetreten, hielt sich gut, ohne jedoch eine echte Chance gegen Brackmann zu besitzen. Die Violinistin und Politwissenschaftlerin, die ihren Wohnsitz in Berlin hat, kam auf 62.751 Stimmen (34,62 Prozent) und hat gute Chancen, dass ihr Landesplatz zum Einzug in den Bundestag reicht.
Bei der letzten Wahl hatte die SPD nur 29,87 Prozent erreicht. Nina Scheer hatte sich für einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro und für eine Stärkung der Solidarsysteme eingesetzt. Auch Konstantin von Notz aus Mölln für die Grünen wird wohl über die Landesliste in den Bundestag einziehen. Notz erhielt 12.780 Stimmen (7,05 Prozent), 3,51 Prozent weniger als 2009.
Die übrigen Kandidaten des Wahlkreises 10 fielen noch weiter ab: Axel Gehrke (AfD) erhielt 8351 Stimmen (4,61 Prozent), Ilka Wenzelis (Die Linke) 6826 (3,77), Christel Happach-Kasan/FDP (3902 Stimmen, 2,15 Prozent) ist nicht mehr im Bundestag vertreten, weil ihre Partei an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, Karsten Kiehn/Piraten) 2908 Stimmen, 1,60 Prozent. (jae)
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