Kulturelle Kooperation

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Ulrich Fornoff (v.l.), Dr. Tatjana Ceynowa, Michael Sarach, Lutz Reuter, Petra Habenbrock-Sommer und Wolfgang Schäfer Foto: wb

Ahrensburger Schloss, Marstall und Kirche rücken näher zusammen

Ahrensburg Räumlich liegen Schloss, Marstall und Schlosskirche natürlich noch so nah beieinander, wie sie von den Baumeistern geplant wurden. Hamburger und Lübecker Straße teilten das Schlossensemble jedoch einst in drei Hälften. Das ließ die drei Bauwerke zumindest subjektiv auseinanderdriften. Eine kulturelle Kooperation soll das Ensemble jetzt wieder vereinen. Bereits im vergangenen Jahr starteten die Initiatoren das Projekt „Schlossensemble“, um die historische Zusammengehörigkeit ins Bewusstsein der Ahrensburger zurückzuholen.
Lutz Reuter, Vorsitzender des Kulturvereins Marstall: „Das Ensemble ist der Ausgangspunkt des Dorfes Woldenhorn, der heutigen Stadt Ahrensburg, gewesen.“ Im vergangenen Jahr boten Marstall, Schloss und Kirche eine gemeinsame Veranstaltung. Jetzt sind es schon drei. Das Projekt nimmt offenbar Fahrt auf. „Wir waren von der Resonanz sehr angetan. Ich glaube, wir haben damit etwas angestoßen, was zu einer Tradition werden kann“, zeigt sich Bürgermeister Michael Sarach zufrieden. Es führt alle drei Standorte intensiv zusammen. Der Verwaltungschef ist überzeugt: „Mit dem Projekt kann Ahrensburg sein Image als Kulturhauptstadt des Kreises weiter ausbauen.“

Historische Orte


Alle drei in diesem Jahr geplanten Veranstaltungen stehen in einem historisch sinnvollen Zusammenhang zu den Austragungsorten. Eine Veranstaltung thematisiert am 20. Juni ab 20 Uhr im Marstall die Rolle Ahrensburgs in der Schlacht von Waterloo. So waren napoleonische Truppen auf dem Gut einquartiert. Wagners Salonensemble präsentiert in der Remise Kampf- und Siegesmusiken. Armin Diedrichsen liest und rezitiert historische Quellen und Ausschnitte aus literarischen Texten. Eine weitere kulturelle Veranstaltung ist das „Ahrensburger Wandelkonzert“ am 5. September ab 17 Uhr. Im Wandel zwischen den drei Spielorten erleben die Besucher ganz unterschiedliche künstlerische Darbietungen. (fnf)
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