Lärmschutz an der Bahn

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Die Bundestagsabgeordneten Nina Scheer (SPD) (v.l.), Valerie Wilms (Bündnis 90/Die Brünen), Norbert Brackmann (CDU), der Ahrensburger Bürgermeister Michael Sarach, Bürgervorsteher Roland Wilde und Oliver Farber (stellv. DB-Lärmschutzmanager) weihten die Lärmschutzwände einFoto: fnf:

1007 Meter Gleis-Abschirmung in Ahrensburg eingeweiht

Von Finn Fischer
Ahrensburg. Spätestens mit Fertigstellung der geplanten Fehmarn-Belt-Querung dürfte auch der Bahnverkehr zunehmen. Davon ist auch die Schlossstadt betroffen. Daher wurde nun der Bau zweier Lärmschutzwände eingeweiht. Kostenpunkt: Rund 1,4 Millionen Euro.
„Klare und spürbare Grenzwerte sind Voraussetzungen für die Weiterentwicklung von Technologien für wirksame Lärmschutzmaßnahmen, sowohl im Bereich der Schiene als auch im passiven Lärmschutz, mittels besonders schallschützender Fenster“, sagte Nina Scheer.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete war gemeinsam mit ihren Kollegen Valerie Wilms (Bündnis 90/Die Brünen) und Norbert Brackmann (CDU) aus der Hauptstadt angereist, um an der Einweihung des neuen Lärmschutzes teilzunehmen.
Ebenfalls anwesend waren Bürgermeister Michael Sarach, Bürgervorsteher Roland Wilde und der stellvertretende Lärmschutzmanager der Deutschen Bahn, Oliver Farber.

Neuer Lärm mit der S4

Bürgermeister Sarach: „In Zukunft wird noch viel Arbeit im Bereich Lärmschutz auf die Ahrensburger zukommen. Projekte wie die S4 stellen uns sicher vor neue Herausforderungen.“
Besonders gelobt wurde das Engagement einer Bürgerini-tiative, die es geschafft hatte 150 weitere Meter Schallschutz einzufordern. Eigentlich waren zunächst nur 850 Meter geplant gewesen. Nun ist der Schallschutz über einen Kilometer (1007 Meter) lang. 100 Millionen Euro werden im ganzen Bundesgebiet jährlich in solche Lärmschutzprojekte investiert. Norbert Brackmann erklärte, dass die Höhe der Investitionen auf 200 Millionen Euro steigen könnten.
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