Löschen will gelernt sein

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Die Feuerwehranwärter des Amtes Trittau erlernten bei der Witzhaver Feuerwehr den Umgang mit dem Schaumlöscher und bekämpften einen Flüssigkeitsbrand. Foto: hfr

Feuerwehranwärter absolvierten Ausbildungslehrgang

Witzhave. Das richtige Löschen von Bränden will gelernt sein. Denn im Ernstfall zählt bei Feuerwehrmännern jede Minute. Das stellten kürzlich sieben Feuerwehrleute aus Trittau und Stapelfeld fest.
„Feuerwehranwärter in Linie zu zwei Gliedern antreten!“ Mit diesem Kommando begann der Ausbildungstag bei der Freiwilligen Feuerwehr Witzhave. Der Witzhaver Gemeindewehrführer Jörg Reinhardt begrüßte die Anwärter zunächst. Für den vierten von insgesamt zwölf Ausbildungsterminen innerhalb von vier Monaten hatten die Ausbilder Eric Mysliwietz und Kai Uwe Eckermann, FF Köthel, sowie Lutz Friedrich Kischkat und Florian Rund, FF Witzhave, für die Anwärter ein umfangreiches Programm vorbereitet.
Neben dem Formaldienst standen die Themen Brennen und Löschen, Löschwasserversorgung, Schutzausrüstung, Fahrzeugkunde und Gerätekunde auf dem Ausbildungsplan. Es blieb spannend: Theorie wechselte sich mit praktischen Übungen ab. Dabei erlebten die Teilnehmer oft einen „Aha-Effekt“. So zum Beispiel beim Löschen von festen und flüssigen Brennstoffen mit verschiedenen Feuerlöschern und der Kübelspritze
„Wie schwer eine Tragkraftspritze ist, erfuhren die Feuerwehranwärter, als sie diese aus dem Löschfahrzeug nehmen sollten“ sagte Lutz Kischkat. Auch das Gewicht von Schere und Spreizer sei nicht ohne. Die Feuerwehranwärter waren trotz des geballten Programms eifrig dabei und zeigten, was im Dienst einer Wehr wichtig ist: Nämlich sich mit Feuer und Flamme für die Sicherheit zu engagieren. (fp)
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