Lösung für Betreuung wird greifbar

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Die Containerlösung für die nachschulische Betreuung könnte bald der Vergangenheit angehören Foto: Maurer

Kreis Stormarn muss Ideen aus Trittau noch zustimmen. Plan B in der Schublade

Trittau Die Chancen, alle Kinder in der nachschulischen Betreuung im Blauen Haus unterzubringen werden immer besser. Die Schulverbandsvorsitzende Ute Agatz berichtete, dass der Kreis die Aufstellungsgenehmigung der blauen Container bis 2018 verlängert habe. Derzeit werden die Container, die auf dem Schulhof der Hahnheideschule stehen, für die Unterbringung von Grundschülern genutzt, während die Mühlauschule saniert wird. „Die Brandschutzsanierung ist im Zeitplan, wird in den Sommerferien fertig, sodass die Container nach den Ferien für das Blaue Haus genutzt werden können“, berichtet Agatz. Vier Gruppenräume von etwa 60 Quadratmetern stehen dann zusätzlich zur Verfügung. Eventuell muss an den Containern noch eine Blitzschutzanlage angebracht werden. Insgesamt werden derzeit 235 Kinder am Nachmittag betreut, sechs bis sieben Gruppen im Blauen Haus, drei in den gelben Containern, die sich auch auf dem Gelände befinden, und drei in den Schulen. Die Gruppengröße liegt bei etwa 20 Kindern, sie setzt sich nach Angeboten wie Hausaufgabenhilfe oder das gemeinsame Essen zusammen. 68 Neuanmeldungen liegen für das neue Schuljahr vor. Dem gegenüber stehen etwa 35 bis 40 Kinder, die abgemeldet werden. Diese Zahl kann allerdings noch steigen. Ute Agatz hofft, dass auch die Aufstellungsgenehmigung der gelben Container noch einmal verlängert wird. Die doppelstöckigen Container, die gegenüber dem Blauen Haus stehen, haben Holztreppen, hier ist noch eine Brandschutzbegehung nötig. Mit einer Entscheidung des Kreises rechnet Agatz bis Ende Mai. „Ich hoffe, man erkennt unsere Notlage. Die Lösung endet ja mit dem Neubau eines weiteren Blauen Hauses“. Das soll über einen Investor geschehen, der das Haus baut. Der Schulverband würde das neue Gebäude per Mietkauf übernehmen. Das neue Haus soll Platz für acht Gruppen bieten und wird in Modulbauweise entstehen. Falls die Genehmigung für die gelben Container nicht erteilt wird, gibt es mehrere Pläne „B“. Zunächst soll das Gespräch mit den Schulleitungen gesucht werden. „Der Trend geht dahin, Kinder bis 16 oder 17 Uhr betreuen zu lassen. Andererseits gibt es Nachmittagsunterricht in den Schulen“, weiß Agatz. Die schlechteste Option ist die Ablehnung von Kindern. „Wir müssen an die Satzung ran. Die Beiträge wurden seit Jahren nicht erhöht“, sagt Agatz. (bm)
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