Maislabyrinth Jersbek

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Svea (15), Hannah (15) und Tjorven (13) hatten Spaß bei ihrem Ausflug ins Maislabyrinth, und hoffen, dass sie auch im nächsten Jahr wieder auf die Suche nach Rätseln im Mais gehen können. Fotos: cs

Richtig schwer und mega lustig

Jersbek. Nur gut eine Stunde haben Tjorven, Hannah und Svea gebraucht, um die Rätsel aus dem Maislabyrinth zu entschlüsseln.
„Das war gar nicht so schwer, nur anstrengend, da es heute so extrem heiß ist“, so die drei Cousinen. Die Rätselprofis haben gleich das Kinder- und das Erwachsenenrätsel gelöst und stecken erwartungsvoll ihre Karten mit den Lösungsworten in den Briefkasten. Schließlich wird am Ende der Saison unter allen richtigen Antworten ein Fahrrad verlost.
Tjorven, Hannah und Svea kennen sich aus, auch den richtigen Weg durch den zehn Hektar großen Irrgarten zu finden, war für sie kein Problem. „Wir haben doch eine Karte“, so die 13-jährige Tjorven aus Großhansdorf. Als passionierte Maislabyrinth-Besucherin weiß sie, wie die „Teufelsmaske“ in diesem Jahr zu lesen ist. Wer sich verläuft, kann bis zu sieben Kilometern auf den Wegen durch den Mais zurücklegen.
Als Belohnung wartete am Ende des Irrgartens ein kühles Getränk und eine Verschnaufpause in gemütlichen Liegestühlen auf die Mädchen. Gleich nebenan feiert die 11-jährige Miriam aus Timmerhorn mit acht Freundinnen ihren Geburtstag. „Die Rätsel waren ein bisschen schwer, manches war nicht gleich zu verstehen“, so die Meinung des Geburtstagskindes. Nach einer aufregenden Jagd nach Rätsel und richtigen Wegen hat sich die Gruppe bei Maiskolben, kalten Getränken und Würstchen gestärkt.
Vater Dirk Vardeing nutzte die Zeit für eine Partie Schach mit seinem achtjährigen Sohn Hendrik. Auf großen Feldern können die Besucher auch Mühle oder Jenga spielen. Betreiber Karsten Eggert hofft auf einen trockenen, vor allen Dingen konstanten, Sommer. „Wir haben seit knapp drei Wochen geöffnet. Bislang kamen jeden Tag Besucher. Einmal waren es zwar nur zwei, aber immerhin“, so der Ahrensburger. Wie bei allen Outdoor-Events spielt das Wetter eine große Rolle, doch davon will sich der 43-Jährige nicht unterkriegen lassen.
„Für den Notfall haben wir Regenschirme“, sagt der kreative Kopf, der seit 13 Jahren Maislabyrinthe gestaltet. Überdachte Plätze im Barbereich sorgen für Schutz vor Regen oder praller Sonne. Noch bis zum 30. September kann der Teufelsirrgarten besucht werden, besondere Events versprechen zusätzlichen Gruselspaß.
Am 18. August rockt der Mais mit tollen Live-Bands, am 25. August erwartet die Besucher eine „Grusel-Nacht“ mit Laiendarstellern in schaurig-schöner Maskerade, nichts für schwache Nerven. Am 8. September wird es dann noch einmal höllisch laut, bevor am
29. September die „Good by summer party“ die Saison ausklingen lässt. Das Jersbeker Maislabyrinth - ein Spaß nicht nur für Rätselfüchse groß und klein.( cs)
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