Mathe-Olympiade in Trittau

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Hat Spaß am Umgang mit Zahlen und Gleichungen: Almedina Elkasovic Foto: Jenjahn

Gymnasium richtete die 56. Stormarner Kreisrunde mit rund 100 Schülerinnen und Schülern aus

Von Olaf Jenjahn
Trittau
Das Schulfach Mathematik scheidet die Geister. Die einen Schüler hassen das Fach abgrundtief, andere Schüler wiederum lieben das „Spiel mit den Zahlen“. Im Trittauer Gymnasium besitzt Mathe als Teil der MINT-Ausrichtung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) einen hohen Stellenwert. In der vergangenen Woche richtete das Gymnasium die 56. Stormarner Kreisrunde der Mathematik-Olympiade aus, rund 100 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil.

Große Akzeptanz für Mathe

Almedina Elkasovic aus Trittau nahm das zweite Mal an dem Wettbewerb teil. „Ich mag es, mit Zahlen und Formeln zu arbeiten, ich finde es recht simpel“, sagt die 15-Jährige, fügt aber hinzu, dass es wie in jedem anderen Schulfach auch ist: „Man muss lernen. Und es ist auch abhängig davon, wie der Lehrer den Lehrstoff vermittelt.“ Das ist Aufgabe von Kathleen Fenske, Mathematiklehrerin am Gymnasium in Trittau. „Ich versuche den Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wo im Alltag Mathematik stattfindet. Oftmals fehlt das Verständnis dafür“. An Beispielen in der Biologie oder in der Wirtschaft kann sie ganz einfach verdeutlichen, wie wichtig die Mathematik ist. „An unserer Schule ist die Akzeptanz für Mathematik recht groß. Wir bieten neben den naturwissenschaftlichen Profilen auch außerschulische Angebote und Wettbewerbe wie die Lange Nacht der Mathematik oder den Känguru-Wettbewerb an“.

Willkommene Abwechslung

Und auch die Mathe-Olympiade geht in diese Richtung. Hier stehen vermehrt Knobelaufgaben auf dem Programm, für das die Teilnehmer unterschiedlich lange Zeit hatten. Waren für die Fünft- und Sechstklässler zwei Stunden eingeplant, hatten die Rechenkünstler aus den 7. und 8. Klassen drei Stunden, für die 9. bis 12. Klassen sogar vier Stunden. Der Schwierigkeitsgrad ist dem Alter angemessen. Geht es bei den Jüngsten darum, einfache Rechnungen und Zählfolgen auf das Papier zu bringen, müssen sich die Großen mit Gleichungssystem, Zahlenreihen und quadratischen Funktionen auseinandersetzen. Dabei wird gefordert, den Lösungsweg logisch zu begründen. Almedina Elkasovic rechnete und knobelte vier Stunden an ihren Aufgaben: „Die Mathe-Olympiade ist eine willkommene Abwechslung zu den normalen Aufgaben im Unterricht und es macht wirklich Spaß“, findet die Schülerin der 10. Klasse. Auch wenn sich die Hoffnungen auf das Erreichen der Landesrunde am 24. und 25. Februar 2017 in Neumünster, nicht erfüllten, wird sie im kommenden Jahr wieder an der Mathe-Olympiade teilnehmen. Vom Gymnasium Trittau schafften Niklas Küstner (Klassenstufe 6, Platz 2), Paul Ruben (7. Klasse/ Platz 1) und Lara Schradick (Klasse 12/ Platz 2) die Qualifikation für die Landesrunde.

Zum Nachrechnen und Verzweifeln: www.mathematik-olympiaden.de
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