Mehr Freiraum für Hunde

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Anne Tolla sagt: „Hunde müssen sich bewegen und zusammen spielen“ Foto: fnf

Ahrensburg plant an vier Orten Auslaufzonen und stockt Beutel-Stationen auf

Von Finn Fischer
Ahrensburg
Hundehalter freuen sich über Entfaltungsmöglichkeiten für ihre Vierbeiner. Bislang gibt es jedoch in Ahrensburg nicht viele Flächen, auf denen die Tiere von der Leine gelassen werden können. Im Innenstadtbereich herrscht Leinenzwang, ebenso wie in den meisten Naherholungsgebieten. Das Freilaufenlassen ist zwar vielerorts möglich, etwa auf Gehwegen außerhalb des Stadtzentrums, dem unbefestigten Teil des Wulfsdorfer Weges oder Feldwegen. Plätze, wo sich Hunde austoben können, gibt es bislang nur wenige in unmittelbarer Umgebung. Auf dem Wochenmarkt sind Hunde sogar ganz verboten.

„Die Beschriftung der Schilder für Auslaufzonen wird noch diskutiert.“ Imke Bär, Stadtsprecherin

Doch es gibt Hoffnung: Im Frühjahr hatte die Politik endlich die Ausweisung von Hundeauslaufzonen beschlossen. Jetzt kommt auch Bewegung in die Umsetzung.
Die Beschriftung der Schilder für die Auslaufzonen wird zur Zeit noch diskutiert“, sagt Imke Bär, Sprecherin der Stadtverwaltung. „Ein offizielles ‚Verkehrszeichen‘ für derartige Auslaufzonen existiert nicht, darum will der Text wohl überlegt sein. Die Schilder sind aus diesem Grunde also noch nicht bestellt worden, das soll aber in Kürze geschehen.“
Die Schilder werden einmal vier Hundeauslaufzonen am Buchenweg, Erlenhof, Holunderstieg und der Kirschplantage kennzeichnen. Kosten: 1.800 Euro. Für die Pflege der Hundeauslaufzonen werden im Haushalt jährlich 8.150 Euro bereitgestellt. Sollten die Flächen von Hundehaltern angenommen werden, sind weitere Auslaufzonen denkbar.
Im Umweltausschuss hatten sich die Mitglieder auch für mehr Hundestationen mit Hundekotbeuteln und dazugehörigen Mülleimern ausgesprochen, um die öffentlichen Wege sauber zu halten. „Es wurden bereits Spender für Hundekotbeutel bestellt, die nächste Woche geliefert werden sollen“, so Imke Bär.
Auch auf Landesebene könnten Hundehaltern bald mehr Freiheiten eingeräumt werden. Die Landesregierung plant, das Betretungsrecht für Wege und Flächen in der Landschaft zu lockern. Bislang ist das nur für private Wege und Wegeränder gestattet. Zukünftig soll das auch auf nicht genutzten Flächen erlaubt sein.
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