Menschen ab 60 im Blick

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Die Kandidaten für den Seniorenbeirat Bargteheide (v.l.): Bernhard Böckler (63), Reiner Ottersbach (76), Michael Fincke (70), Manfred Raddatz (72), Eberhard Heim (72), Klaus Wolf (71), Hedda Neidl (72) und Horst Kolditz (68) Foto: Schlie

Wahl zum Seniorenbeirat Bargteheide: Neue Gesichter und alte Bekannte

Von Christina Schlie
Bargteheide
Was sie eint, ist die Verbundenheit zu ihrer Stadt. Die acht Kandidaten, die sich für den neuen Seniorenbeirat zur Wahl stellen, wollen sich für Bargteheide und seine Bürger engagieren. Dabei hat der Seniorenbeirat vor allem die Menschen ab 60 Jahren im Blick. Fahrradtouren, Busausflüge, Spaziergänge und Kino-Nachmittage, die Angebote sind vielfältig. „Runter vom Sofa und raus unter Menschen“, fasst Reiner Ottersbach, noch amtierender Vorsitzende des Seniorenbeirats die Ziele zusammen.„Eine Erfolgsgeschichte und eine gute Tradition“, lobte Herbert Sczech, Büroleitender Beamter die bisherige Arbeit. Seit 1990 ist der Seniorenbeirat in Bargteheide aktiv. Vor 16 Jahren wurde das damals noch sehr komplizierte Wahlverfahren in die heutige Direktwahl verändert. In diesem Jahr dürfen 4.451 Bargteheider – alle die das 60. Lebensjahr vollendet haben – darüber entscheiden, wer einen Platz im Seniorenbeirat einnehmen soll.

Fünf Kandidaten neu


Bekannte Gesichter wie Reiner Ottersbach sind wieder mit dabei. Der 76-Jährige kündigt jetzt schon an, dass er zum letzten Mal kandidiert. Auch Michael Finck (70) und Manfred Raddatz (72) treten für eine dritte Amtszeit an. Sie alle loben die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. „Vieles wird auf dem kleinen Dienstweg erledigt“, sagt Ottersbach. Fünf Bargteheider lassen sich dagegen zum ersten Mal aufstellen. Darunter ist nur eine Frau. Hedda Neidl lebt seit 1970 in der Stadt und ist seit über 40 Jahren im Vorstand des Jugendkulturrings. Sie wünscht sich „noch mehr Aufmerksamkeit für die ältere Bevölkerung“. Bernhard Böckler, Eberhard Heim und Horst Kolditz wohnen ebenfalls seit vielen Jahren in Bargteheide. Für ein Rentendasein fühlen sie sich zu jung und wollen ihre beruflichen Erfahrungen und ihre Kraft sinnvoll einsetzen. Neu auf der Liste der Kandidaten und neu in Bargteheide ist Klaus Wolf. Als Zugezogener ist ihm die Arbeit des Seniorenbeirats „gleich positiv aufgefallen“. Sie alle hoffen auf einen Platz im neuen Seniorenbeirat. Eine Amtszeit dauert vier Jahre. Es gibt sieben Plätze und acht Kandidaten. „Der Letzte wird nicht leer ausgehen“, sagt Ottersbach, „auch wenn er kein Stimmrecht hat, wird er ins Team eingebunden“. Nachrücker sind bei einem Seniorenbeirat keine Seltenheit. 56 Prozent Wahlbeteiligung hatte der Seniorenbeirat vor vier Jahren. Seitdem ist die Zahl der Wahlberechtigten um 15 Prozent angestiegen.

Drei Stimmen zu vergeben


Und wie wird der Seniorenbeirat gewählt? Die Wahlunterlagen werden an alle Wahlberechtigten – Bürger der Stadt, die seit mindestens sechs Mo-naten hier leben und über 60 Jahre alt sind – in der kommenden Woche per Post zugeschickt. Vom 8. Februar bis zum 7. März kann jeder seine Stimme abgeben (frankierter Briefumschlag ist beigefügt oder direkt im Bürgerbüro der Stadt abgeben). Jeder Wähler verfügt über drei Stimmen, die nicht einem Bewerber gegeben werden dürfen. Ausgezählt werden die Stimmen dann am 15. März.
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