Midsummertriathlon 2012

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In der Wechselzone ziehen sich die Sportler zwischen den einzelnen Disziplinen um, eine gute Vorbereitung ist in diesem Bereich wichtig. Foto. fp
 
Das Organisationsteam traf sich zur Vorbesprechung am Großensee. Helmut Probst (2. v.li) ist Gesamtleiter des regional sehr beliebten Midsummer Triathlons.Foto: fp

Start in vier Wochen, Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Großensee. In vier Wochen findet der beliebte Midsummer-Triathlon in Großensee statt. Innerhalb kürzester Zeit waren die begehrten 180 Starterplätze ausgebucht. Die Organisation dieses kleinen, feinen Wettkampfes läuft bereits auf Hochtouren.
Schwimmen, Radfahren und Laufen – gleich drei Disziplinen müssen die teilnehmenden Sportler bei einem Triathlon-Wettkampf absolvieren. Intensives Training ist unumgänglich, um sich bei einem Triathlon im ersten Drittel zu platzieren oder gar auf das Treppchen zu kommen. Auch die Organisatoren des Events müssen sich gut vorbereiten. Karlheinz Most und Helmut Probst riefen den Midsummer-Triathlon vor dreizehn Jahren ins Leben. Es werden zahlreiche Helfer benötigt, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu ermöglichen. Bis der Wettkampf „steht“ hat das Organisationsteam viel Planungs- und Organisationsarbeit zu leisten. „Die Strecken stehen fest, gegenüber den Vorjahren findet keine Änderung statt“, sagt Helmut Probst, Leiter der Sportveranstaltung. „Jeder im Organisationsteam hat seine Aufgabe und kümmert sich um die benötigte Anzahl der Helfer. Bisher hat das immer vorzüglich geklappt.“ Die Organisatoren und Helfer sind alle ehrenamtlich tätig. Ihr Herz schlägt für den Sport und die meisten sind selbst Sportler. Was ist zu tun? Der Termin muss wegen Absperrungen und Verkehrsbehinderungen und –umleitungen mit der örtlichen Polizei abgestimmt werden. Der DLRG ist bei der Schwimmdisziplin beteiligt. Für Knut Harder und Jörg Tiesler vom DLRG Storman ist das Routine. Zwölf DLRG-Helfer werden dabei sein. Helfer in Boot und Kanu begleiten die Schwimmer auf der 500 Meter langen Schwimmstrecke und übernehmen mit drei Fahrzeugen den Sanitätsdienst während der Veranstaltung. Wichtig beim Triathlon sind die Fahrradständer in der Wechselzöne. Die lagern im Moment noch bei Landwirt Eylmann. Für die Wechselzone sind etwa acht Helfer nötig, meint Günter Schäfer. „In der Wechselzone ist immer „viel Gewusel“. Die Triathleten reißen sich nach dem Schwimmen oft schon im Laufen den Neopren von den Schultern, in der Wechselzone zählt jede Sekunden. Viele trainieren das sogar.“ Manfred Schwarz benötigt für die Radstrecke zwölf Helfer. „Ich mache mir nur Sorgen um die Kehre in Papendorf“, sagt er und fügt hinzu. „Im letzten Jahr wies die Straße einige Löcher auf. Vielleicht muss die Wendemarke versetzt werden.“ Um die Laufstrecke kümmert sich Harald Fasch, der seine 15 Helfer bereits zusammen hat.
Der Streckenverlauf wird er am Veranstaltungstag mit Mehl markieren, dass sich kein Teilnehmer verläuft. Insgesamt kommt auf drei Triathleten ein Helfer. Das ist nötig, schließlich sollen alle Sportler heil ankommen. „Am Veranstaltungstag erfolgt die Beschilderung und Absperrung der Strecken und Wechselzone. Verpflegungszonen werden eingerichtet und mit Bananen, Wasser und Apfelschorle ausgestattet“, sagt Helmut Probst. „Im Großensee werden zwei Bojen gesetzt, die Fahrradständer müssen aufgestellt werden. Weiter geht es Startnummervergabe und der Wettkampfbesprechung mit den Sportlern. Spannung liegt in der Luft bis endlich um 18.30 Uhr der Startschuss durch Großensees Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers fällt. Die Triathleten stürzen sich in die Fluten des Großensees. Ab da läuft bis zur Siegerehrung hoffentlich wieder alles „wie am Schnürchen“. (fp)
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