Mit 24 Verbands-Chef

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Daniel Jepp steht neben einem Schild, das für die Arbeit des Sozialverbandes wirbt. Der 24-Jährige leitet die Ortsgruppe Siek/ Brunsbek Foto: Maurer

Daniel Jepp leitet Sieker Ortsgruppe des Sozialverbands

Von Birgit Maurer
Siek. Mit 24 Jahren ist Daniel Jepp der jüngste Ortsverbandsvorsitzende eines Sozialverbandes in Schleswig-Holstein. Der Leiter der Gaion so: „Ich setze mich gegen die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft ein.“
Der Sozialverband, der sich aus Mitgliederbeiträgen finanziert, unterstützt seine Mitglieder unter anderem bei Behördengängen, bietet Kuraufenthalte in eigenen barrierefreien Erholungszentren an oder Freizeitangebote für Senioren wie Tagesausflüge oder Kaffeenachmittage.
Bereits mit 14 Jahren kam Daniel Jepp durch seine Eltern, die auch im Sozialverband engagiert sind, zu den Ehrenamtlern. Zunächst engagierte er sich bei der Jugend des Vereins, war Beisitzer im Jugendverband. Als er
18 Jahre alt wurde, übernahm er die Stelle des Kassenprüfers, mit 21 Jahren wurde er zweiter Vorsitzender und schließlich leitete der die Ortsgruppe des Verbandes.
„Der Anfang war nicht leicht“, erinnert sich der 24-Jährige. Einige Vereinsmitglieder trauten dem jungen Mann das Amt nicht zu. Doch mit seinem Engagement räumte er die Zweifel aus, rettete zudem den Fortbestand der Ortsgruppe. Mittlerweile wird er von seinen Mitstreitern bei zahlreichen Aufgaben unterstützt. Da er berufstätig ist, war es für ihn schwierig, Tagestermine wahrzunehmen. Dabei unterstützen ihn nun Eva Straten, die zweite Vorsitzende, oder sein Vater Manfred Jepp, der Schatzmeister ist. Zudem ist sein jetziger Arbeitgeber großzügig und stellt ihn ab und zu für Termine frei. Aktuell hat der Verband, der 114 Mitglieder zählt, ein neuen Flyer erstellt und ihn in Siek und Brunsbek verteilt. Daniel Jepp weiß, wie wichtig das ist: „Viele Leute wissen gar nicht, dass es den Verband in ihrer unmittelbaren Umgebung gibt.“ Das will er nun aktiv ändern. Er betont, dass bei jeder Beratung das Gebot der Verschwiegenheit gilt. Im Kreisverband stehen zum Beispiel Rechtsanwälte bereit, die Auskunft zu Fragen im Bereich des Sozialrechtes geben. Erste Erfolge gibt es auch: In Stormarn hat der Sozialverband in 2013 Nachzahlungen bei Renten und Krankengeld in Höhe von 600.000 Euro erkämpft. (bm)

Kontakt: Tel.: 04107/70 86 oder per E-Mail: daniel.jepp@googlemail.com,
sovd-sh.de
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