Mit Handys Wellen messen

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Drei Teams vom Gymnasium Trittau bei „Jugend forscht“ ausgezeichnet

Von Birgit Maurer
Trittau. Sechs Schüler des Gymnasiums in Trittau wurden für ihre Projekte beim Landesentscheid von „Jugend forscht“ in Kiel ausgezeichnet.

Kastanienstärke als Klebstoff

So experimentierten Carlotta Höft und Caroline Haas im Bereich Chemie, wo sie in ihrer Altersklasse den dritten Platz belegten. Die Schülerinnen untersuchten, ob sich Stärke von Kastanien auch als Klebstoff eignet. Die Sechstklässlerinnen stellten fest, dass die Stärke durch Zugabe von Salz sehr haltbar wird.

Wellen mit Handys messen

Drittplatzierte im Bereich Physik waren Phillipp Müller und Niklas Nathmann. Sie untersuchten, ob sich Handys mit Hilfe der eingebauten Beschleunigungs- und Lagesensoren auch zu einer Art Wellenmessboje eignen. Diese Messbojen sind weltweit im Einsatz, kosten aber viele Tausend Euro pro Stück. Die Herausforderung bestand zunächst in der Analyse der Datenströme, Sammlung der Rohdaten und Transfer mittels normaler Telefonfunktechnik auf einen landbasierten Server. Die weiteren Herausforderungen sind nun die Kalibrierung und Suche nach geeigneten Bojen, in denen handelsübliche Smartphones sicher untergebracht werden können. Die Jury war von der Idee so begeistert, dass die Schüler zusätzlich mit zwei weiteren Geldpreisen ausgezeichnet worden.

Schüler entwarfen Verwaltungsprogramm

Einen zweiten Platz belegten Fabian Haas und Joyce Joel Blöcker mit einem Schulverwaltungsprogramm, mit dem jede Schule einfach und schnell Nutzer, Namen und deren Passwörter verwalten kann. Nicht einzelne Personen lassen sich aufwändig eintragen und ändern, sondern mit Hilfe einer Datenbank werden alle Nutzer sofort geänderten Zugangsrechten zugeordnet. Auf der Landespräsentation fand diese Lösung so einen guten Anklang, dass beide demnächst in eine andere Schule eingeladen werden sollen, um diese Verwaltungssoftware zu installieren.
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