Neue Disko eröffnet

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Die Ahrensburger Jugendlichen Nina (v.l.), Ronja und Jeffrey (v.l.) freuen sich, dass es wieder eine Disko in der Schlossstadt gibt. Sie wollen bei der Eröffnung des Blue am Freitag, 18. Oktober, dabei sein

Jugendliche freuen sich. Anwohner und Kaufleute skeptisch

Von Stella Bandemer
Ahrensburg. Mehrere Monate gab es in der Schlossstadt keine Diskothek. Jugendliche, die am Wochenende tanzen gehen wollten, mussten nach Hamburg pendeln. Im Juni hatte Betreiber Bodo Geisler das „Le Disque“, besser bekannt als der „Keller“, nach 30 Jahren geschlossen. Am Freitag, 18. Oktober , eröffnet an der Großen Straße das „Blue“. Die Jugendlichen sind froh und auch Bernd Meyerink, Mitarbeiter der Jugendpflege, der die Jugendfreizeitstätte Bruno-Bröker-Haus leitet, findet: „Es ist gut, dass es wieder eine Disko für die Jugend gibt, die gut zu erreichen ist.“ Er wünsche sich jedoch, dass anders als im „Le Disque“, keine Jugendlichen unter 18 Jahren mehr eingelassen werden. „Es muss strengere Kontrollen beim Einlass geben“, sagt er.

„Die Jugend braucht eine Disko.“ Katrin Grimme

„Die Jugend braucht eine Disko“, meinte auch Karin Grimme, die in dem Secondhandladen Känguruh arbeitet, der sich gegenüber des „Blue“ befindet. Zwar habe es in der Vergangenheit öfters Schlägereien gegeben und die Schaufenster des Ladens seien drei Mal zu Bruch gegangen. Doch Karin hofft, dass sich das Verhalten der Disko-Besucher durch den neuen Club-Betreiber, Ecevit Demir, ändert.
Der Juwelier Andreas Werning sieht auch die negativen Folgen. „Eine Spur von Flaschen und Scherben zog sich am nächsten Morgen durch die komplette Innenstadt“, meinte Andreas
Werning, der öfters die Scherben vor seinem Geschäft wegkehrte.
Die Jugend freut sich, dass in wenigen Tagen an der Großen Straße ein neuer Club eröffnet. Einige Anwohner reagieren jedoch skeptisch. Die Lärmbelästigung sei in den Zeiten des „Le Disque“ eine echte Zumutung gewesen, schilderte eine Anwohnerin. Ecevit Demir, der neue Betreiber, hat einige Änderungen angekündigt. So sollen ausschließlich Besucher ab 18 Jahren Einlass erhalten. „Ich möchte Lärm und Randale vermeiden und vernünftige, disziplinierte Besucher“, sagte er. Überwachungskameras im Eingangsbereich sollen für mehr Sicherheit sorgen. Eine größere Tanzfläche und erneuerte Sanitäranlagen sollen die Räumlichkeiten attraktiver machen. (stb)
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