Neue Kita im Gewerbegebiet

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Die Bargteheider Einrichtung hat noch Plätze frei

Von Christina Schlie
Bargteheide. Eine Kindertagesstätte in einem Gewerbegebiet ist nicht der Wunsch-Standort, den man sich als erstes für Kleinkinder vorstellt. Doch die neue Kita an der Otto-Hahn-Straße liegt ideal. Nicht nur für die berufstätigen Eltern, die in der Nähe arbeiten oder auf dem Weg zur Autobahn Richtung Hamburg oder Lübeck ihre Kleinen in die Obhut der 15 Erzieherinnen geben. Auch die Kinder fühlen sich hier offensichtlich pudelwohl. „Es ist mehr eine Feldrandlage als ein Industriegebiet“, sagt Christine Lochter, Leiterin der neuen Einrichtung. Für den Träger, die Vereinigung Kitas Nord gGmbH, war unter anderem diese spezielle Lage ein Kriterium, sich für den Standort zu entscheiden.

Lange Öffnungszeiten

Schließlich steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an oberster Stelle. Mit den Öffnungszeiten von 7.30 bis 17 Uhr kommt die Kita ebenfalls den Bedürfnissen der Eltern entgegen. „Wir fragen immer wieder die Randdienste ab und stellen fest, dass sogar eine Öffnung ab 7 Uhr von vielen Eltern gewünscht wird“, erklärt Sozialpädagogin Lochter. Dass die anfängliche Skepsis unbegründet war, zeigten schnell die Anmeldezahlen. Die 20 Krippenplätze waren binnen kürzester Zeit vergeben, nur im Elementarbereich können momentan noch einige Kinder aufgenommen werden. Das 850 Quadratmeter große Haus hat Platz für fünf Gruppen mit maximal 80 Kindern. Auch wenn das Außengelände witterungsbedingt momentan eher eine Matschgrube ähnelt, die Vielzahl an Klettergerüsten, Rutschen und Schaukeln lässt erahnen, wie die Kinder sich im Frühjahr draußen vergnügen können.

Den Garten mit den Kindern gestalten

„Wir freuen uns darauf, den Garten mit den Kindern kreativ zu gestalten“, so Lochter und ihre Kollegin Judith Muras-Tan. Im Haus gibt es aber auch jetzt schon jede Menge für die ein- bis vierjährigen Kinder zu entdecken.
Ein Mal-Atelier, eine Rollenspielbühne, Lernwerkstätten sowie eine Werkstatt und zahlreiche Kuschelecken lassen keine Langeweile aufkommen. Ganz besonders beliebt, bei Erziehern und Kindern gleichermaßen, ist der 70 Quadratmeter große Bewegungsraum. Auf Rutschen und Spielgeräten können die Kinder ihrem Drang nach Bewegung nachgehen. Im Anschluss wird im Speiseraum gemeinsam gegessen, wer müde ist, macht auf gemütlichen Matratzen eine Mittagspause, bevor es am Nachmittag mit Projektarbeit, Spielen oder gemeinsamen Aktivitäten weitergeht. (cs)
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