Neue Kita kommt in die Lessingstraße

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Im Süden Trittaus, in der Lessingstraße, ist ein neuer Kindergarten geplant Symbolfoto: thinkstock

Generationenwechsel im Billetal wird berücksichtigt

Trittau Diverse Bebauungspläne standen auf der Tagesordnung der Gemeindevertretersitzung. Zum einen ging es um den neuen Kindergarten, der im Süden Trittaus in der Lessingstraße, von dem ein Spielplatz betroffen ist, errichtet werden soll. „Das bereitet meiner Fraktion Bauchschmerzen“, so Jens Hoffmann (CDU). Dem schlossen sich Michael Ammann (BGT) und Peter Lange (SPD) an, der zudem festhalten möchte, dass der Spielplatz auf jeden Fall wieder errichtet wird. Einig war man sich, dass die Kita in den Süden des Ortes gehört, da beispielsweise im Billetal ein Generationenwechsel im Gange sei. Trotz der Bedenken stimmte der Gemeinderat mehrheitlich für die Änderung des B-Planes, um die Planungen voran zu bringen. Die Bedenken sollen im Rahmen der Bauleitplanung abgearbeitet werden. Zudem ist eine Einwohnerversammlung geplant. Beschlossen wurde auch ein B-Plan an der Rausdorfer Straße (B-Plan 39), der einem Reiterbetrieb die Erweiterung ermöglicht. Das stieß auf Unwillen einiger Anwohner, die bezweifeln, dass es sich um einen echten Reitbetrieb handelt. Doch nach den Prüfungen durch die „Träger öffentlicher Belange“ gab es keinen Grund mehr, die Änderung des B-Plans nicht zu beschließen. Diskutiert wurde auch die Erweiterung des Betriebes Fahrzeugbau Wilke im Gewerbegebiet Otto-Hahn-Straße. Der Fahrzeugbauer braucht Stellflächen für halbfertige LKW, die für die Straße noch nicht zugelassen sind. Nach mehreren Prüfungen steht kein anderes Gelände zur Verfügung als ein kleines Wäldchen, 8000 Quadratmeter groß, hinter dem Baumarkt. „Wir fressen uns immer wieder stückweise in Naturschutzgebiete, da Trittau anders nicht mehr wachsen kann“, merkte Sabine Paap (Grüne) an. Da unbestritten ist, dass der Betrieb wegen der Arbeitsplätze und der Gewerbesteuer wichtig für Trittau ist, wollten sich die Grünen aber auch nicht gegen den B-Plan stellen und enthielten sich. Mit 15 Ja-Stimmen wurde auch der Änderung dieses B- und Flächennutzungsplanes zugestimmt. Zudem gab es Umbesetzungen der Ausschüsse durch das Ausscheiden von Claudia Ludwig aus der SPD. Sie bleibt als wählbare Bürgerin im Rat. (bm)
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