Neue Waschstraße

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Peter Lange (v.l.), Oliver Mesch und Dominic Scheper vor den Waschboxen des Clean Parks, der im Oktober wieder eröffnet Foto: bm

Auch Tankstelle öffnet auf Ex-Russmeyer-Gelände Trittau

Trittau Im Oktober wird der Clean Park wieder eröffnet. Das teilte Dominic Scheper mit, der mit seinem Vater Jens Scheper das Unternehmen La fenetre in der Audihalle des ehemaligen Russmeyer Autohauses etablieren will und auch die Waschstraße betreiben wird.
Vor wenigen Wochen hatten die Schepers mit Robert Krüger, Inhaber der Firma Krüger Insektenschutz und Investor Martin Röhrs die 11.000 Quadratmeter große Fläche des insolventen Autohauses gekauft. Die Firma Krüger und ihr Systemgeber „trittec“ werden die frühere VW-Halle zum Ausstellungsgelände machen, aber ihren Firmensitz in der Bürgermeister-Hergenhan-Straße behalten. Familie Krüger wird auch die Tankstelle wieder betreiben.
Die Firma La fenetre plant in der früheren Audihalle neben Fenstern und Türen auch Sonnenschutz vorzustellen und einen Ausstellungsschwerpunkt auf barrierefreies Wohnen zu legen. „Am Ausstellungskonzept arbeiten wir noch und die Ausstellungsstücke werden extra produziert“, berichtet Dominic Scheper. Im November wollen sie eröffnen. Den Standort im Technologiepark geben die Schepers dann auf.
Der Clean Park ist zum Schutz vor Vandalismus bereits eingezäunt und wird in den nächsten Wochen grundsaniert. „Die Technik stammte noch aus den 90er-Jahren“, so Scheper. Neue Pumpen, Schläuche und Staubsauger werden installiert ebenso wie eine Fußmattenreinigungsmaschine. Das Gebäude bekommt einen frischen Anstrich. Die alten Münzen gelten dann zwar nicht mehr, aber Scheper kündigte eine interessante Eröffnungsaktion an.
Bürgermeister Oliver Mesch und Peter Lange, der Vorsitzende des Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Gemeinde, freuen sich über die neue Entwicklung. „Die Gemeinde ist froh, das Trittauer Firmen auch für den Ort handeln“, so Mesch. Denn die neuen Besitzer hatten angekündigt, dass auch die GGT-Messe wieder dort stattfinden kann und sind auch offen für weitere Veranstaltungen. „Wir wollen die Ausstellung so gestalten, dass wir flexibel sein können, denn wenn bei uns Veranstaltungen sind, ist das ja auch eine gute Werbung“, so Scheper. „Wir sind froh, dass das Geschäft am Ortseingang wieder belebt wird. Die Industriebrache war kein schönes Aushängeschild“, so Peter Lange. (bm)
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