Neuer Vorstand für das Kleine Theater

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Marlies Kahlert, Hendrikus van der Leer, Renate da Costa und Kim-Janina Janetzke. Foto: cs

Bekannte Gesichter und neue Ideen wie ein Anbau für Kulissen und Kostüme

Bargteheide. „Man sollte stets die Augen offen halten, auf der Suche nach neuen Sponsoren“, so der Ratschlag von Kim-Janina Janetzke, die in den vergangenen zwei Jahren
1. Vorsitzende des Fördervereins des Kleinen Theaters war.
Nun hat die 19-Jährige das Zepter an Renate da Costa, Hendrikus van der Leer und Marlies Kahlert übergeben, und hat überhaupt keine Bedenken, „dass das Trio mit seinen Ideen dem Theater und dem Förderverein gut tun wird“.
Alle Drei sind in Bargteheide keine Unbekannten mehr und dem Theater seit Jahren eng verbunden. Renate da Costa ist seit 15 Jahren das „Mädchen für alles“ am Kleinen Theater, und auf ausdrücklichen Wunsch von Kirsten Martensen in den Vorstand getreten.
„Es hat Vorteile, wenn man sich auskennt, mit den Abläufen am Theater vertraut ist“, so die 70-Jährige, die jahrelang für die Regieassistenz und Organisation verantwortlich war. Hendrikus van der Leer ist ein Mann der ersten Stunde. 1993 nach seinem ersten, für ihn überwältigenden, Besuch im Keinen Theater schloss er sich dem, damals in Gründung befindenden, Förderverein an.
Seit dieser Zeit ist er begeisterter Theater-Fan, zahlendes Mitglied und nun auch von Herzen 2. Vorsitzender. Die neue Kassenwartin Marlies Kahlert ist ebenfalls ein „alter Hase in Sachen Theater“. In den vergangenen zwei Jahren war sie
2.Vorsitzende des Fördervereins. Ziel der neuen Mannschaft ist es, die Mitgliederzahl von bisher 140 weiter zu erhöhen, und natürlich auch finanzkräftige Sponsoren zu akquirieren.
Ein weiteres Projekt für den neuen Vorstand ist ein Anbau, der Platz für Kostüme, Kulissen und Requisiten schaffen soll. Gut 100 bis 150 Quadratmeter würden benötigt, um all die Sachen, die momentan in einem Container sowie einer ehemaligen Scheune untergebracht sind, zu verstauen. „Das ist aber alles noch nicht spruchreif.
Wir müssen uns erst einmal über die Kosten Gedanken machen und dann das Gespräch mit der Stadt suchen“, so da Costa, die früher als Architektin gearbeitet hat. „Über diese Idee wird immer mal wieder geredet, ist aber politisch noch in keiner Weise thematisiert worden“, so Theaterchefin Kirsten Martensen, die sich darüber freut, dass der Förderverein sich dieses Projekt auf seine Fahnen geschrieben hat. „Nach wie vor wird es eine strikte Aufgabentrennung zwischen Förderverein und Theaterleitung geben“, so da Costa, die ihre neue Aufgabe auch als Herausforderung ansieht. (cs)
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