Neues Konzept für Milchbar

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Sind gespannt, wie die Gäste es finden: Sandra Nwabugwo, Michael Witt und Marcus Böttcher (v.l.) haben ein neues Konzept für die Küche der Milchbar erarbeitet. Foto: rh

In den frisch renovierten Räumlichkeiten gibt es weiterhin Comedy und Musik

Von Regina Hartmann
Reinfeld. Was ist los bei der Milchbar? Diese ist in der Karpfenstadt bekannt als Ort vieler kultureller Highlights. Nachdem der Pächter der Milchbar, Jörn Späder, nach über zehn Jahren Ende Februar nach Ratzbek gewechselt hat, um dort die Kochschmiede zu betreiben, wissen die Reinfelder nicht so recht, woran sie sind.
Seit 60 Jahren gibt es die Institution, in der regelmäßig Konzerte stattfinden. Das Haus, das innen und außen das besondere Flair der 50er-Jahre versprüht, wird in dritter Generation von Michael Witt geführt. Gegründet wurde es von seinem Vater Ernst im Jahre 1952. Er baute nicht nur eine traditionelle Eisdiele mit selbst gemachtem Eis auf, etablierte dort auch eine Gastronomie und ein Kino. In den letzten Wochen kursierten in der Karpfenstadt Gerüchte rund um das Traditionshaus in der Innenstadt. Sollte die Milchbar etwa geschlossen werden? Sollte es keine Veranstaltungen mehr im großen Saal der Milchbar geben?
„Alles falsch“, sagt Michael Witt. Er führt die Milchbar wie gewohnt als Betreiber weiter.
Nur sieben Tage lang hatte die Milchbar wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Jetzt startet der Junior mit einem neuen Koch und einer Hotelfachfrau als Geschäftsführerin an seiner Seite wieder richtig durch.
Eine komplett neue Küche wurde eingebaut. Die Atmos-phäre, die die Reinfelder seit Jahrzehnten schätzen, bleibt jedoch erhalten. Auf der Karte werden traditionelle Gerichte wie Schaschlik, Currywurst und Flûtes stehen – ebenso wie ein reichhaltiges Angebot an Eisbechern.
Ab 12 Uhr gibt es durchgehend warme Küche, am Sonntag ab 12 Uhr wird ein Mittagstisch serviert. Koch Marcus Böttcher probiert gerade aus, welche Gerichte er noch auf die Karte setzen kann und was den Reinfeldern so richtig schmeckt.
Sandra Nwabugwo wird das Restaurant leiten. Sechs Sorten Bier vom Fass werden angeboten, zudem gibt es einen hauseigenen Cocktail, den „Prince of Wales“?
Auch die beliebten Comedy- und Musikveranstaltungen werden weiter in Zusammenarbeit mit Martin Huss stattfinden. „Wir haben sehr guten Zuspruch und sind meist ausverkauft“, freut sich Witt.
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