Neuwahlen in 2016

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Gustav Lahmann, Ingeborg Schniese, Michael Finck, Kerstin Hansen aus der Stadtver-waltung, Reiner Ottersbach, Manfred Raddatz, Ursula Glau und Günter Horny (v.l.) Foto: cs

Seniorenbeirat Bargteheide sucht vier neue Mitstreiter

Von Christina Schlie
Bargteheide
Der Seniorenbeirat sucht für das nächste Jahr vier neue Mitstreiter und freut sich auf weitere, die die Initiative mit frischen Ideen und Tatendrang weiterführen werden. Ursula Glau, Urgestein des Seniorenbeirates, wird bei der nächsten Wahl im Frühjahr 2016, nicht mehr antreten. Mit ihr verlassen Ingeborg Schniese, Gustav Lahmann und Günter Horny den Verein. „Man erkennt den demografischen Wandel auch an den Bussen, die regelmäßig die Rathausstraße blockieren“, sagt Bürgermeister Dr. Henning Görtz. War es früher nur ein Bus, muss der Seniorenbeirat für seine Ausflüge mittlerweile zwei große Fahrzeuge chartern.
Das Engagement des Seniorenbeirats erfreut sich in der Stadt großer Akzeptanz. Das zeigte auch die Wahlbeteiligung vor vier Jahren. „Es hat sich zwar kein neuer Kandidat aufstellen lassen, aber alle sieben Mitglieder standen zur Wiederwahl“, so Reiner Ottersbach, Vorsitzender des Gremiums, dass sich für alle Bargteheider, die älter als 60 Jahre sind, einsetzt. Das Ergebnis: 52 Prozent der Senioren gaben ihre Stimme ab und bestätigten ihren Beirat.
Ab sofort liegen die Bewerbungsunterlagen bei Kerstin Hansen, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, im Bürgerbüro aus. Kandidieren kann jeder Bargteheider, der seit mindestens sechs Monaten in der Stadt lebt und zum Start der Wahlperiode am 8. Februar 2016 das 60. Lebensjahr erreicht hat. Die eingereichte Bewerbung muss von mindestens drei Bürgern unterschrieben sein. Die Bewerbungsfrist für Kandidaten läuft bis zum 30. November dieses Jahres.
„Niemand sollte sich scheuen, sich zu bewerben. Die Arbeitszeit hält sich in Grenzen und alle bisherigen Mitglieder bleiben als Ansprechpartner erhalten“, sagt Manfred Raddatz. In Bargteheide leben zurzeit gut 3.600 Senioren. Durch das gute Verhältnis zur Stadt und die enge Zusammenarbeit können Sorgen und Anregungen der Generation 60plus auf dem kleinen Dienstweg besprochen werden, betont Ottersbach. Neben den zahlreichen Freizeitaktivitäten kümmert sich der Seniorenbeirat auch um das soziale Miteinander und ist politisch in der Stadt engagiert. „Unser Seniorenbeirat gehört zu den aktivsten in Schleswig-Holstein und ist stets präsent in allen Bereichen“, sagt der Bürgermeister stolz.
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