Ohne Schulden

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Bürgermeister Henning Görtz mit Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth und dem Ehrengast Landrat Klaus Plöger Foto: fnf

Neujahrsempfang: Ein erfolgreiches Jahr für Bargteheide

Von Finn Fischer
Bargteheide
Für ihn war es nicht nur der obligatorische Neujahrsempfang, sondern auch ein Rückblick auf sein voraussichtlich letztes Amtsjahr als Bürgermeister in Bargteheide: Gemeinsam mit Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth schaute Henning Görtz vor rund 250 Gästen auf ein ereignisreiches Jahr zurück. In ein paar Monaten wird der derzeitige Verwaltungschef das Amt das Landrats übernehmen. In den Ansprachen wurden Jubiläen gewürdigt. Unter anderem feierte der Bahnhof sein 150-jähriges Bestehen. „150 Jahre Bahnlinie und Bahnhof bedeuten auch 150 Jahre Lebensader durch unsere Stadt. Sei es mit Dampf, Diesel oder Elektrizität“, sagte Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth. Ursprünglich sollte statt in Bargteheide ein Bahnhof in Tremsbüttel entstehen. Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs stand auch die aktuelle Flüchtlingssituation. Derzeit leben etwa 200 Asylsuchende in der Stadt. Die Unterbringung erfolgt jeweils zur Hälfte in Mietwohnungen und in stadteigenen Gebäuden. Bürgermeister Görtz: „Wir suchen weitere geeignete Mietwohnungen, denn das Ziel bleibt es, die Menschen möglichst dezentral unterzubringen, um Konflikte zu vermeiden und die Integration zu erleichtern.“

Neue Unterkünfte für Flüchtlinge


Um die Wohnsituation zu entlasten, entstehen im Stadtgebiet neue Unterkünfte. Derzeit befinden sich acht Wohnungen für 48 Personen am Haferkamp im Bau. Wohnungen am Glindfelder Weg sollen folgen. Görtz: „Keine schnell zu errichtenden Flüchtlingswohnungen, sondern öffentlich geförderte Wohnungen in Massivbauweise sollen in den Straßen Am Maisfeld und An den Stücken entstehen.“ Im gleichen Zuge ehrte der Bürgermeister auch das beispiellose Engagement ehrenamtlich tätiger Einzelpersonen und Vereine. „Neben den vielen dezentralen Angeboten werden auch immer wieder große Veranstaltungen für Flüchtlinge und Paten angeboten“, berichtete der Verwaltungschef. Beispielhaft etwa der Spendenlauf der Johannes-Gutenberg-Schule, bei dem Schüler mehr als 11.000 Euro an Sponsorengeldern für die Flüchtlingshilfe einnahmen. Das Weihnachtshilfswerk schüttete im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 28.000 Euro an sozial benachteiligte Bargteheider aus. Auch Wohnungen für Familien sind in der Planung oder im Bau. Im Wohngebiet am Krögen sollen 70 Häuser und Wohnungen entstehen. In einigen Monaten werden 30 öffentlich geförderte Genossenschaftswohnungen am alten Sportplatz bezugsfertig sein. Auch die Stadt selbst konnte auf ein finanziell erfolgreiches Jahr zurückblicken. „Trotz aller Aufgaben können wir mit Stolz mitteilen, dass Bargteheide weiterhin eine schuldenfreie Stadt bleibt“, verkündete Henning Görtz zum Anschluss.
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