Oldesloes neue Mitte

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Stadtkämmerin Mandy Treetzen zeigt das Modell: So soll die Innenstadt mit dem Kultur- und Bildungszentrum aussehen.Foto: H.-E. Jaeger

Stadt plant ein Kultur- und Bildungszentrum zu errichten

Von Hans-Eckart Jaeger
Bad Oldesloe. Hier wird es Räume für die VHS und die Oldesloer Bühne geben, einen Multifunktionssaal für 200 Menschen und Gastronomie. Trauungen können hier vorgenommen werden, Vereine können Räume für Veranstaltungen mieten.
Das Kultur- und Bildungszentrum (KuB) soll Oldesloes neue Mitte bilden, es soll in das ehemalige, nur hundert Meter vom Rathaus entfernte frühere Amtsgericht einziehen.
Im Rathausbüro der Kämmerin Mandy Treetzen steht ein Modell der Innenstadt mit dem neuen Zentrum.
„Jetzt geht es richtig los“, sagt sie. Seit 15 Jahren ist sie im Rathaus als Fachbereichsleiterin für die Finanzen zuständig, der Bau eines Kultur- und Bildungszentrums (KuB) ist eines ihrer größten Projekte. Das mehr als acht Millionen teure Zentrum soll im Jahre 2015 eingeweiht werden. So sehen es die Planungen vor.
„Nur wenn das Wetter ähnlich wie beim derzeitigen Umbau des Hallenbades in den Wintermonaten einen Strich durch die Rechnung machen sollte, könnte die Eröffnung bis Anfang 2016 dauern“, sagt die Schatzmeisterin. „Es ist kein einfaches Bauvorhaben. Aber ich bin zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann.“ Der Bauantrag ist gestellt. Wenn die Baugenehmigung vorliegt, gibt es Ausschreibungen.
„Das KuB wird erheblich zur Belebung der Innenstadt beitragen“, sagt die Schatzmeisterin.
„Das KuB wird erheblich zur Belebung der Innenstadt beitragen“, sagt die Schatzmeisterin Mandy Treetzen. „Kultur hat etwas mit Bildung zu tun. Deshalb ist das Projekt eine Herausforderung, eine Riesenchance für die Stadt.“
Das KuB soll in das ehemalige, nur hundert Meter vom Rathaus entfernte frühere Amtsgericht einziehen. Hier gibt es Räume für die VHS und die Oldesloer Bühne, einen Multifunktionssaal für 200 Menschen und eine Gastronomie. Auch das Historische Rathaus gleich nebenan wird beteiligt, hier werden weiter Trauungen vorgenommen, Vereine können Räume für Veranstaltungen mieten.
Das notwendige Planungsrecht ist geschaffen, die Förderfähigkeit aus dem Programm Stadtumbau West wurde unlängst durch die Ausweisung eines Stadtumbaugebietes in der „Nördlichen Innenstadt“ hergestellt.
Die Kosten für das Kultur- und Bildungszentrum betragen einschließlich der Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen des Historischen Rathauses (275.000 Euro) und der Ausstattung (460.000 Euro), insgesamt 8,265 Millionen Euro. Das Innenministerium hatte zum Jahresende dem Einsatz von Städtebauförderungsmitteln in Höhe von 3,304 Millionen Euro zugestimmt. „Das Kultur- und Bildungszentrum trägt allen städtischen Leitwerten insbesondere dem, dass ‚Oldesloe – die Bildungsstadt mit kultureller Identität‘ Rechnung“, sagt Bürgermeister Tassilo von Bary. (jae)
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