Origami-Kraniche basteln bringt Glück

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Yukari Kosakai faltet Figuren wie Tiere und Vögel oder Gegenstände ganz ohne Anleitung. Foto: fp

Yukari Kosakai zeigt die Kunst des Papierfaltens in einem Kursus

Trittau. Putzig schaut das rosa Schwein aus und stolz der schwarze Pinguin. Beide haben eines gemeinsam, sie wurden aus einem quadratischen Blatt Papier gefaltet. Die Japanerin Yukari Kosakai hat sie gemacht, ganz ohne Anleitung, einfach aus dem Gedächtnis.
Seit Anfang des Jahres arbeitet die Künstlerin als Stpediatin der Sparkassen-Kultur-Stiftung in einem der drei Ateliers der Wassermühle, erschafft beeindruckende Installationen. Auch bei ihren Installationen sind die hauptsächlich verwendeten Materialien Papier, zudem Wachs.
Darüber hinaus beherrscht Kosakai viele Figuren der traditionellen Papierfaltkunst Origami.In schöpferischen Pausen oder zum Zeitvertreib faltet sie Tiere, Vögel oder Gegenstände. Darunter auch das wohl am meisten gefaltete Modell - der Kranich. Er ist mittlerweile zum Symbol für die Papierfaltkunst geworden, nicht nur in Japan sondern weltweit. Origami lernen in Japan bereits kleine Kinder.
„Mir kommt es fast so vor, als könnte ich schon immer den Kranich falten“, sagt Yukari Kosakai. „Wahrscheinlich haben es mir meine Eltern gezeigt. Die meisten Kinder in Japan lernen das Papierfalten heute spätestens im Kindergarten.“
Meist dient ein quadratischen Blatt Papier als Basis. Daraus entstehehn zwei- oder dreidimensionale Objekte wie Flugzeuge, Tiere Blumen und geometrische Körper. Dabei sind besonders im westlichen Kulturkreis Schere und Klebstoff absolut verpönt.
Yukari Kosakai wird im November an der VHS einen Einstieg in die Kunst des Papierfaltens geben. Der Kurs finden am Mittwoch, 7. November, 18-20.30 Uhr statt. Gebühr 11 Euro. (fp)
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