Pächter gesucht

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Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers vorm Eingang des Freibades. Er sucht einen neuen Pächter Foto: fp

Wer bewirtet Strandtheke und Bad?

Großensee. Die Gemeinde und der Pächter des Restaurants „Strandtheke“, Felix Schickler, haben sich geeinigt.Schicklers Vertragsverhältnis wird zum 31. Oktober enden.
Schickler ist seit Anfang 2011 Pächter des Restaurants. Sein Vertrag wäre regulär erst in sechs Jahren ausgelaufen. Der Ahrensburger betrieb neben dem Restaurant auch das Freibad. Nachdem es zwischen Verwaltung und Pächter zu Streit wegen der Öffnungszeiten kam, klagte Großensee vor dem Landgericht Lübeck. Das Ergebnis: „Wir haben uns im gegenseitigen Einverständnis getrennt“, sagt Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers. Bereits seit Beginn der Pacht gab es zwischen Schickler und der Gemeinde Uneinigkeiten. Einer der Punkte waren die Öffnungszeiten der Strandtheke.
„Im vergangenen Jahr war das Restaurant wochentags nur von 12 bis 17 Uhr geöffnet“, sagt Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers. „Kein Wunder, wenn dann die Gäste wegbleiben.“ Die Öffnungszeiten seien in die Abendstunden verschoben worden, dafür auf vier Stunden pro Tag reduziert. Hinzu kam die Dauer der genehmigten Betriebsferien, die vertraglich mit drei Wochen geregelt, vom Pächter jedoch auf mehr als drei Monate ausgedehnt wurden.
Lindemann-Eggers ist froh, dass die Angelegenheit nun ein Ende gefunden hat und sucht einen neuen Pächter. „Es gibt schon einige Interessenten“, sagt er. „Toll wäre ein Pächter, der auch das Freibad betreibt. Eine weitere Option ist, dass wir uns in Zukunft selbst um das Bad zu kümmern. Die Gemeinde wünscht sich einen Pächter, dessen Küche breit aufgestellt ist, ohne exotisch zu sein, die alle Altersgruppen anspricht. „Veranstaltungen sollte es auch wieder regelmäßig geben.“
Das Restaurant „Strandtheke“ ist noch bis Ende September geöffnet. Ab November hofft die Gemeinde, einen neuen Pächter am Südstrand präsentieren zu können.
Freibad und Restaurant sind nicht die einzigen Baustellen, die die Gemeinde derzeit hat. Auch die Besitzverhältnisse des Sees sind ungewiss (wir berichteten). Der bisherige Eigentümer, die Stadt Hamburg, will das Gewässer für mindestens 1,115 Millionen Euro verkaufen. Die Gemeinde möchte gerne Eigentümer werden. (fp)
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