Piazza für Großhansdorf

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Entwurfsansicht des Aldi-Marktes: Für den Neubau des Gebäudes ist für den Eingangsbereich eine Freifläche geplant wie auf dieser Entwurfsansicht zu sehen ist Foto: hfr

Aldi-Neubau am Eilbergweg für den Sommer geplant

Großhansdorf. Im Sommer bekommt die Waldgemeinde eine „Piazza“. Damit ist der Neubau eines Aldi-Discounters mit einer Verkaufsfläche von 980 Quadratmetern und 70 Stellplätzen gemeint. Das Gebäude soll vom Bürgersteig zurück versetzt gebaut werden, um den gläsernen Eingangsbereich des Marktes aufzulockern. „Es ist städtebaulich sehr interessant“, sagt Bürgermeister Janhinnerk Voß. Auf dem vergangenen Bau- und Umweltausschuss wurden die Weichen für den Bau gestellt. Bis Ende 2012 befand sich auf dem Grundstück am Eilbergweg ein Rewe-Markt.

Sinnvolle Ergänzung

Zunächst sollen das Gebäude des Rewe-Marktes sowie die drei Einfamilienhäuser dahinter abgerissen werden. Janhinnerk Voß befürwortet die Ansiedlung des Aldi-Marktes.
„Es ist eine sinnvolle Ergänzung des Edeka-Marktes“, sagt Janhinnerk Voß. In persönlichen Gesprächen mit Bürgern habe er erfahren, dass ein Aldi-Markt im Eilbergweg gewünscht wird. Zudem ist Voß der Meinung, dass dies den Einkaufsstandort noch attraktiver machen wird. „Auch der bereits dort angesiedelte Einzelhandel wird davon profitieren“, so Janhinnerk Voß.

Zu- und Abfahrt

Lange wurde diskutiert, wie die Zu- und Abfahrt des Kundenverkehrs geregelt werden soll. Der Entwurfsbeschluss sieht jetzt vor, dass die Kunden vorn über den Eilbergweg auf das Gelände und dann an dem Aldi-Markt vorbei auf den Hauptparkplatz im hinteren Grundstücksteil fahren sollen. Die Abfahrt soll an der Front des Gebäudes am Eilbergweg entlang erfolgen. Zur besseren Abwicklung des Verkehrs wird an der Kreuzung Eilbergweg/ Schaapkamp/ Neuer Postweg ein Minikreisel gebaut.
Zuvor müssen aber noch letzte Feinheiten im Bebauungsplan geregelt werden, unter anderem wie der Kreisel im Detail aussehen soll. Auch die Reihenfolge der Baumaßnahmen steht noch nicht fest. Sicher ist nur, dass mit dem Abriss der bestehenden Gebäude begonnen wird.
Kreiselbau in den Ferien
„Wir beabsichtigen den Kreiselbau in den Sommerferien durchzuführen“, erklärt Voß. Dies wird voraussichtlich zu Umleitungen und einer zweitweisen Vollsperrung führen. Kosten für den Minikreisel: 200.000 Euro. Die Waldgemeinde beteiligt sich mit 30.000 Euro, die übrigen Kosten werden vom Investor übernommen. (hs)
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