Pläne für die alte Meierei

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Andreas Willkomm in einer der Hallen der Meierei Foto: cy

Trittauer möchte Gebäude an der Schulstraße für Kultur-Events nutzen

Von Cetin Yaman
Trittau. Bevor die Gebäude der ehemaligen Meierei an der Schul-
straße abgerissen werden, will ein Trittauer sie für Events nutzen. Andreas Willkomm möchte den Hallen bis zum Umbau des Geländes in einen Edekamarkt Anfang 2015 kulturelles Flair verleihen.
„Das Areal ist rund 10.000 Quadratmeter groß. Es gibt einige sehr schöne, große Räume“, sagt er. Darin will der Trittauer künftig Ausstellungen und Konzerte veranstalten. Vor ein paar Tagen erhielt der ehemalige Polizeibeamte von der Inhaberfamilie die Schlüssel. In Kürze sollen die Jungen und Mädchen vom Jugendzentrum an den Innen- und Außenwänden kreativ werden. „Da können sich die jungen Leute mit Graffitis austoben“, so Willkomm. Platz sei genügend vorhanden.
Er habe bereits mit Nils-Olaf Peters, dem Leiter des Jugendzentrums, über Ablauf und Umfang der Kunstaktion gesprochen. „Die Idee kam gut an“, sagt er erfreut. Wandbemalungen sollen aber nicht das einzige sein, auch Musikveranstaltungen oder Theaterauftritte hat der gebürtige Glinder anvisiert. „Wir wollen natürlich möglichst einen Bezug zu Trittau und vielleicht auch einen zur ehemaligen Nutzung des Gebäudes als Meierei dabei haben.“

Große Veranstaltung für Ende September geplant

Zunächst plant der Trittauer ein großes Event, das Ende September stattfinden soll. Konkretes wolle er noch nicht verraten. Wenn die Veranstaltung ein Erfolg wird, soll es im Anschluss weitere kleinere Veranstaltungen geben. „Wir werden mit einem Tag für jüngeres Publikum starten“, erklärt Willkomm. „Aber später kann ich mir ebenso gut einen Abend mit Kammermusik vorstellen. Es gibt hier so viele verschiedene interessante Räume mit unterschiedlicher Atmosphäre, da kann man sich vielfältig orientieren.“
Um alles professionell vorzubereiten hat sich Willkomm einen künstlerischen Berater an die Seite geholt. Gemeinsam wollen sie die Events konzipieren. Auch die Gemeindeverwaltung scheint keine Einwände gegen Willkomms Pläne zu haben. „Wir müssen nur aufräumen etwas für die Sicherheit tun. Dann können wir loslegen“, sagt Andreas Willkomm.
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