Pläne für Trittaus neue Mitte

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Katharina Gruß möchte mit ihrem Entwurf eine Welle darstellen, die durch die Gemeinde fließt. Fotos: hfr

Buxtehuder Architektur-Studenten der Hochschule 21 stellen ihre Pläne vor

Trittau. Wie die Ortsmitte der Gemeinde einmal aussehen soll, war in diesem Jahr ein viel diskutiertes Thema unter den Gemeindevertretern. Einzelne Häuser wie Campehaus und Bürgerhaus einzeln oder gemeinsam betrachtet und was wird aus der maroden Campehalle – das waren die Fragen, an dessen Lösung sich Architektur-Studenten der Hochschule 21 in Buxtehude versuchen sollten. Ein Gesamtkonzept zur Gestaltung der Ortsmitte sollte entstehen sowie Ideen für die Campehalle.
Erste Ergebnisse stellten jetzt Studenten der Professoren Hermann und Kamps vor. Sie hatten sich zunächst mit der Umgestaltung der Campehalle beschäftigt. Bauausschussvorsitzender Peter Sierau nahm an der Präsentation teil und war beeindruckt: „Da sind viele prima Ideen bei, von denen es schwierig wäre, die Beste herauszusuchen“, lobte er die Studenten. So wollte beispielsweise Hanna Lerch das Verbindende der Halle herausstellen, Josephine Kreße sah in ihr „einen Smaragden“, Katharina Guß sah „eine Welle durch Trittau“ gehen und Mario Zange gestaltete „Gegensätze in Harmonie“.

Viele tolle Entwürfe

Gemeinsam war den Entwürfen, dass die Studenten viele Gruppen und Aspekte unter einem Dach vereinen wollten: Mütter- und Seniorentreff, Cafeteria und Bühne, Mediathek und Infozentrum und einiges andere mehr.
Diese und mehr tolle Entwürfe werden aber wahrscheinlich ein reines Planspiel bleiben, denn: „Kernaussage der Professoren ist, dass ein Abriss an sich das Beste wäre“, so Sierau. Zudem findet der Politiker, dass zu viele Vorgaben seitens der Verwaltung gemacht wurden und die Halle dadurch Dimensionen erreichen würde, die sie vorher nicht hatte und die auch nicht bezahlbar sind. Viele An- und Umbauten wären nötig, Sierau schätzt die Kosten vorsichtig auf ein bis zwei Millionen Euro. „Wir vom Bauausschuss hatten eigentlich vorgegeben, keine Vorgaben zu machen, worden aber leider zu den Vorgesprächen mit den Professoren nicht eingeladen“, kritisiert er. Im nächsten Semester folgt die Gesamtbetrachtung. Der Bauausschuss will sich in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 10. Januar, 19.45 Uhr, mit den Entwürfen beschäftigen und die drei besten mit einer Anerkennung belohnen. Zudem werden die Studenten indirekt durch eine finanzielle Beteiligung an ihrer nächsten Exkursion entlohnt. (bm)
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