Polizei fasst Brandstifter

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Täter gestehen 14 Feuer. Wer zündelte in Ahrensburg?

Ahrensburg/Geesthacht. Seit einem knappen Jahr brennen im Kreis Stormarn wiedeholt Strohballen, Fahrzeuge, Papiercontainer und Gartenlauben. Aktueller Fall: In der Nacht zu Sonntag wurde eine Gartenlaube in der Kastanienallee angezündet. In der darauffolgenden Nacht gingen in Ahrensfelde 180 Strohballen in Flammen auf.
Dann endlich die gute Nachricht: Bei einem weiteren Feuer wenige Stunden später im 40 Kilometer entfernten Geesthacht (380 Strohballen), konnte die Polizei die Brandstifter festnehmen. Ihr auffällig lackierter Skoda mit OD-Kennzeichen war bereits bei Bränden zuvor von Zeugen in Tatortnähe gesehen worden.
Der 20-jährige Kröppelshagener und der 22-jährige Reinbeker haben bislang insgesamt 14 Brände gestanden, die sie seit 27. August 2014 gelegt haben.
Hierbei handelt es sich neben drei Strohballenbrände in Geesthacht sowie eine Kleingartenlaube und einen Papiercontainer in Schwarzenbek. Zudem haben sie ein Wohnmobil in Großhansdorf, Wohnwagen in Reinbek und bei Zarrentin angezündet sowie sieben weitere Brände im Kreis Herzogtum Lauenburg gelegt.
„Nach bisherigen Erkenntnissen stehen die Festgenommenen aber nicht im Verdacht, für die Brandserie im Raum Ahrensburg verantwortlich zu sein“, sagt Holger Meier von der Polizeidirektion Ratzeburg.
Die Beamten sind davon überzeugt, dass die gefassten Brandstifter nicht die einzigen Täter sind. Es müsse sich um mehrere Täter oder Tätergruppen handeln.
Nun jagt eine vier Mann starke Sonderermittlungsgruppe, die Anfang der Woche durch die Kriminalinspektion Bad Oldesloe eingerichtet wurde, von Ahrensburg aus die übrigen Brandstifter. (fnf/ wb)
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